EPTK 2017 am Mittwoch 01. und Donnerstag 02.03.2017 auf dem Messegelände Nürnberg

Konferenzen

Die Europäische Polizeitrainer Fachkonferenz (EPTK) ist eine zweitägige Kombination aus Vorträgen und professionellem Training für Angehörige von Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (Polizei, Justiz, Zoll etc.) sowie Berufssoldaten.
Die EPTK findet seit 2006 im Vorfeld der Internationalen Waffenausstellung (IWA) und ab 2012 parallel zur ENFORCETAC in Nürnberg statt. Für die Durchführung der EPTK kooperiert der Polizeitrainer in Deutschland e. V. mit der NürnbergMesse.

EPTK 2017

Die Europäische Polizeitrainer Fachkonferenz findet am Mittwoch dem 01. und Donnerstag dem 02.03.2017 auf dem Messegelände Nürnberg statt.

Themen und Referenten am Mittwoch dem 01.03.2017

Begrüßung zur EPTK 2017 durch den ersten Vorsitzenden des Polizeitrainer in Deutschland e.V. Eckhard Niebergall und Werner Süßmann, Leitender Polizeidirektor

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Polizeidirektor Werner Süßmann

Eckhard Niebergall:

  • Seit 1975 Angehöriger der Hessischen Polizei
  • 1978 – 1998 Dienst beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main
  • Lizenzierter Waffenausbilder (national & international)
  • Ausbilder für Taktik, Nahkampf, Personenschutz
  • Mitentwickler des INTERACT DEFENSE TRAININGS
  • Seit 1998 Fachlehrer an der Hessischen Polizeiakademie

Werner Süßmann:

LPD Süßmann ist seit 2011 Abteilungsführer der IV. BPA Nürnberg

Prof. Dr. Britta Bannenberg: Amoktaten - Ursachen und Prävention

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Amoktäter sind
– Einzeltäter
– psychopathologisch auffällig
– getrieben von Wut, Hass und dem Wunsch nach medialer Aufmerksamkeit

Frau Professor Bannenberg geht in ihrem Vortrag auf die Forschungsergebnisse zu der Frage „Warum läuft jemand  Amok?“ ein. Dazu haben sie und ihr Team 35  Amoktaten, vor allem von jungen Menschen, analysiert.

Im Hinblick auf mögliche Prävention gibt sie detallierte Anworten und Informationen für die Praxis.

Referentin: Prof. Dr. Britta Bannenberg ist Professorin für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Forschungsschwerpunkte u.a. Gewalt, Tötungsdelikte, insbesondere Amoktaten, Kriminalprävention.

Bernd Pokojewski: Selbstmordattentäter mit Sprengstoffwesten

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  • Kasuistik
  • Erkennen
  • Bekämpfen

Referent: Bernd Pokojewski war in seiner aktiven Zeit als Ausbildungs- und Einsatzleiter eines SEK maßgeblich an der Entwicklung von Geiselbefreiungstaktiken, Amoktäterbekämpfung und Anti-Terrortaktiken beteiligt. Er stand an der Spitze eines Sonderkommandos zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in Frankfurt am Main. Später war er als Leiter einer Personenschutzeinheit  für Schutzmaßnahmen einer Vielzahl gefährdeter Personen und Veranstaltungen verantwortlich.
Er ist weiterhin als Fachautor, Referent und Trainer tätig.

Dr. Thomas Kamphausen: Verletzungsmuster bei Selbstmordanschlägen

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  • Basics der Wundballistik
  • Schüsse mit Langwaffen aus kurzer Distanz
  • Explosionsverletzungen durch improvisierte Sprengsätze

Referent: Dr. Thomas Kamphausen studierte Medizin an der Universität Duisburg-Essen. Er legte sein Staatsexamen 2007 ab und begann anschließend die Weiterbildung zum Facharzt für Rechtsmedizin in dem kreisversorgenden Krankenhaus für Psychiatrie und Psychotherapie in Dülmen/Westfalen. Im Zeitraum 2008 bis 2013 vervollständigte er die 5-jährige Weiterbildungszeit als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Assistenzarzt am Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Essen, wo er auch 2011, ausgezeichnet mit dem Promotionspreis der Deutschen Gesellschaft für Rechtsmedizin, promovierte. Nach bestandener Facharztprüfung wurde er vom Direktor des Instituts für Rechtsmedizin, Univ.-Prof. Dr. med. Markus A. Rothschild als Oberarzt und Leiter der Abteilung für Forensische Bildgebung an die Universität zu Köln geholt. Sein wissenschaftliches Interesse liegt in den Bereichen der Forensischen Molekulargenetik, Schusswaffen und Wundballistik.

PiD-Team: Schusswaffengebrauch gegen Messerangreifer - eine Fallanalyse

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  • Fakten versus Interpretationen
  • Reaktionen von Presse und Öffentlichkeit
  • Die Rolle der Vorgesetzten, Politiker und Justiz

Referent: PiD-Team

Dr. Dirk Scherp: Schusswaffengebrauch gegen Unbewaffnete

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  • Fallanalysen
  • Rechtliche Bewertungen vs. Realität

Referent:

Beruf und Position:

  • Rechtsanwalt, zugelassen seit 2003 Of Counsel

Ausbildung und beruflicher Werdegang

  • Studium der Rechtswissenschaften und Kriminologie an der Universität Mainz
  • Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main und   Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main
  • Professor, Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Polizei
  • Chief Compliance Officer  und Konzern – Geldwäschebeauftragter der Dresdner Bank AG mit globaler Zuständigkeit/Verantwortung
  • Rechtsanwalt in einer wirtschaftsstrafrechtlich ausgerichteten Kanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
  • Bankaufsichtsrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Compliance
Publikationen
  • Fraud Management – Abwehr von Kriminalität in der Organisation von Kreditinstituten und Finanzdienstleistern, 2011-  Geldwäschebekämpfung außerhalb des Finanzsektors, in: Kriminalistik 5/2010-  Compliance-Sonderuntersuchungen in Banken und der Datenschutz, in: BKR 10/2009, S.404
  • Arbeitsauftrag: Geldwäscheverhinderung, 3. Auflage 2008 (gemeinsam mit Susanne Schmitt)
  • Gesetze gegen die Geldwäsche und gegen die Finanzierung des Terrorismus – eine stille Verfassungsreform, in: WM 2003, S.1254.
  • Compliance – aufsichtsrechtliche Maßnahmen zum Schutz der Wirtschaft und ihrer Kunden gegen die Wirtschaftskriminalität, in: BKA (Hrsg.)
  • Wirtschaftskriminalität und Korruption, S.81

Ralf Schmidt: Veränderte Strukturen im Rockermilieu. Aktuellle Entwicklung - 'Waffen, Mädchen, Koks'

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  • Subkultur der Rocker
  • „Old School“ und die jungen Wilden
  • Delinquenz und Konfliktverhalten im Rockermilieu
  • Fazit und Prognose

Referent: Ralf Schmidt

1980 – 1985 Bereitschaftspolizei, Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit

1985 – 1992 Polizeipräsidium Frankfurt, Streifenbeamter, 4. Polizei Revier -Bahnhofsgebiet-

1992 – 1995 Kriminalpolizei Frankfurt, Personen- und Milieufahndung

1995 – 2000 Hessisches Landeskriminalamt, Bekämpfung der OK

2000 – 2004 Polizeipräsidium Frankfurt, Personenschutz

2004 – bis heute Hessische Polizeiakademie, Lehrtrainer für Einsatztraining

Seit 1996 PiD Mitglied, verantwortlich für PiD Seminare und die Entwicklung von Taktiken und PiD Trainings

PiD-Team: Unbemannte Flugkörper als Angriffs- und Verteidigungsmittel

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  • Möglichkeiten und Grenzen
  • Gefahren
  • Perspektiven

Referent: PiD-Team

Tim O´Neill: Shooting at / from / around vehicles – Using Vehicles as cover

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This presentation focuses on the considerations when firing at / from / around soft skinned (non-armoured) vehicles. It highlights ballistic performance tests involving an array of differing ammunition types, emphasises the unpredictable and random protection afforded by motor vehicles, focuses on areas around the vehicle that may provide greater levels of ballistic cover and outlines the associated problems with shooting at and/or through glass.

This presentation should be considered a theoretical introduction and forerunner to further practical training sessions that develop an officer’s abilities to deal with a sudden & close quarter life threatening confrontation with an armed subject (including ambushes) by using multi-positional and moving / shooting techniques from and around vehicles.

The session topics include:

  • Concealment v Cover
  • Ballistic performance tests
  • Shooting at and through glass
  • Shooting from, at and around vehicles

Referent: Tim O´Neill – Tim is a specialist law enforcement, firearms and medical training professional with over 30 years of operational armed policing, threat management and training experience within the UK and International arena with extensive experience of delivering counter-threat and personal protection training to experts deploying to overseas missions. Well-versed in the governance and management of high-risk business areas, live fire shooting activities and accomplished in the design, planning and delivery of high quality training to mitigate vulnerabilities, meet organisational requirements and satisfy universal standards of best practice and safety. Holding recognised teaching, assessor and safety qualifications, Tim is an active member of the Society of Education and Training (SET), Polizeitrainer in Deutschland (PiD), International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI), , National Association of Emergency Medical Technicians (NAEMT) and L3 member of the UK Faculty of Pre Hospital Care (Royal College of Surgeons Edinburgh) and regularly delivers training and presents to audiences at Regional, National and International events.

 

 

Themen am Donnerstag dem 02.03.2017 (praktisches Training)

PiD-Team: Abwehr von Angriffen militärisch agierender Kleingruppen und Einzeltäter

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  • Teambasierende Taktiken
  • Einsatz von zusätzlichem, ballistischen Schutz
  • Zielorientierter Schusswaffengebrauch
Referent: PiD-Team

PiD-Team: Einsatz von Schusswaffen unter Nutzung von Deckungen

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  • Anschlagsarten und -varianten bei der Nutzung von Deckungen
  • Besonderheiten im Umgang mit erweiterter ballistischer Schutzausstattung
  • Zielbekämpfung im Rahmen von  „force on force“ mit Duellsystem
Referent: PiD-Team

 

Gary J. Monreal: Rapid Breaching Techniques and Entry Operations

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  • Use of breaching kits
  • Identification and selection of breaching material
  • Conducting rapid breaching in teams
Referent: Gary J. Monreal
About: Gary retired in May 2010 after twenty-three years of law enforcement experience in corrections, patrol, SWAT, and training. As a patrolman with the City of New Berlin (WI) Police Department, his duties also included SWAT Team Leader, specializing in explosive entry. Gary is an instructor-trainer and currently teaches Active Shooter, defensive tactics, firearms, Tactical Emergency Medical Support (TEMS), high-level simulations, submachine gun, Taser® and SWAT. Gary is an adjunct instructor at Team One Network and has given various presentations at firearms and SWAT conferences throughout the United States. Gary has been recognized as an “expert witness” in the use of Deadly Force and has given opinions in both State and Federal courts. Gary is recipient of multiple department awards and citations; including City of New Berlin Police Department – Medal of Honor. Gary is a self-employed photographer since 2007 and specializes in portrait, sports, corporate and aerial photo/video.Experience:Waukesha County Sheriff (WI) 1987-1990 – Correctional OfficerNew Berlin Police Department (WI) 1990-2010 – Police OfficerUnited States Marshal Service – Eastern District of Wisconsin 1991-1994 – GuardState of Wisconsin Technical College System 1991-2015 – Law Enforcement Instructor – TrainerHeckler & Koch, International Training Division (Sterling, VA) 1996-2003 – Tactical InstructorTeam One Network (Fredericksburg, VA) 2003-Present – Tactical InstructorMonreal Photography (Muskego, WI) 2007-2016 – OwnerSpecialties: Officer survival/tactical training, leadership and motivational speaking, legal and law enforcement consulting. Corporate, portrait, aerial and commercial photography and video. Marketing consulting.

Tim O´Neill: Shooting at / from / around vehicles – Using Vehicles as cover

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  • Shooting while seated
  • Move, cover, shoot
  • Team tactics
Referent: Tim O´Neill – Tim is a specialist law enforcement, firearms and medical training professional with over 30 years of operational armed policing, threat management and training experience within the UK and International arena with extensive experience of delivering counter-threat and personal protection training to experts deploying to overseas missions. Well-versed in the governance and management of high-risk business areas, live fire shooting activities and accomplished in the design, planning and delivery of high quality training to mitigate vulnerabilities, meet organisational requirements and satisfy universal standards of best practice and safety. Holding recognised teaching, assessor and safety qualifications, Tim is an active member of the Society of Education and Training (SET), Polizeitrainer in Deutschland (PiD), International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI), , National Association of Emergency Medical Technicians (NAEMT) and L3 member of the UK Faculty of Pre Hospital Care (Royal College of Surgeons Edinburgh) and regularly delivers training and presents to audiences at Regional, National and International events.

 

Seminarsprache

Deutsch/Englisch mit Simultanübersetzung

 

Anmeldung

 

 

EPTK 2016

Die Europäische Polizeitrainer Fachkonferenz fand am Mittwoch dem 02. und Donnerstag dem 03.03.2016 auf dem Messegelände Nürnberg statt.

Themen und Referenten am Mittwoch dem 02.03.2016

Begrüßung zur EPTK 2016 durch den ersten Vorsitzenden des Polizeitrainer in Deutschland e.V. Eckhard Niebergall und Werner Süßmann, Leitender Polizeidirektor

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Polizeidirektor Werner Süßmann

Eckhard Niebergall:

  • Seit 1975 Angehöriger der Hessischen Polizei
  • 1978 – 1998 Dienst beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main
  • Lizenzierter Waffenausbilder (national & international)
  • Ausbilder für Taktik, Nahkampf, Personenschutz
  • Mitentwickler des INTERACT DEFENSE TRAININGS
  • Seit 1998 Fachlehrer an der Hessischen Polizeiakademie

Werner Süßmann:

LPD Süßmann ist seit 2011 Abteilungsführer der IV. BPA Nürnberg

Dr. Beat P. Kneubuehl: Ballistische Schutzwesten und ihre Prüfung

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  • Bedrohungs- und Schutzwahrscheinlichkeit
  • Prüfung von ballistischem Schutz
  • Gefährdung hinter dem Schutz
  • Zur stumpfen Gewalt gegen den menschlichen Körper

 

Referent:

  • Studium der Mathematik  (1965-1972)
  • Verantwortlicher Ballistiker  im  Schweizer Verteidigungsministerium  (1974-2006)
  • Studium der forensischen Wissenschaften mit Abschluss (1997-1999)
  • Lehrauftrag forensische Ballistik an der Universität Lausanne (2002-2010)
  • Ehrendoktorwürde der Universität Bern
  • Gründung der bpk  2014  (Ballistik – Physik – Kriminalistik gmbh) 

Dr. René Rieger: Der 'Islamische Staat'

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  • Entwicklung des IS
  • aktuelles Verhältnis  IS vs. al-Kaida
  • Anziehungskraft des IS auf westliche Sympathisanten
  • Ein Blick in die Zukunft

Referent:

Dr. René Rieger ist Vorsitzender der Middle East and International Affairs Research Group (MEIA Research), eines in München ansässigen Forschungs- und Beratungsnetzwerks mit Schwerpunkt auf die Region des Nahen und Mittleren Ostens. Als politischer Berater, Dozent und akademischer Autor ist er spezialisiert auf internationale Beziehungen, Sicherheitspolitik und Transformationsprozesse im Nahen und Mittleren Osten sowie Islamismus in Europa. Ein besonderer Fokus seiner Forschungstätigkeit liegt auf der Außenpolitik Saudi-Arabiens.

Herr Dr. Rieger hält regelmäßig Vorträge auf internationalen Konferenzen, Lehrveranstaltungen und Gastvorträge an Universitäten, Forschungs- und Bildungsinstitutionen im In- und Ausland sowie bei verschiedenen Einrichtungen der Bundeswehr. In den Jahren 2013 und 2014 absolvierte er ein Forschungsprojekt zur Außenpolitik Saudi-Arabiens, dessen Ergebnisse 2016 als Monografie beim britischen Verlag Routledge erscheinen werden.

Herr Dr. Rieger studierte Politikwissenschaft, Zeitgeschichte, Völkerrecht und Hocharabisch an der Ludwig-Maximilians-Universität München und am Dartmouth College (USA). Im Jahr 2009 absolvierte er sein Magister-Studium mit Auszeichnung. Im Jahr 2013 schloss Herr Dr. Rieger sodann seine Promotion im Fach Politik  des Nahen und Mittleren Osten an der Universität Exeter (UK) ab. Der Titel seiner Dissertation lautet: „Die Außenpolitik der Arabischen Golfmonarchien von 1971 bis 1990“.

Bernd Pokojewski: Anschläge des 'Islamischer Staat' (IS)

Bernd Pokojewski
  • Die Doppelstrategie der „Gotteskrieger“
  • die Werkzeuge des Terrors
  • Prognose für BOS

Referent: Bernd Pokojewski war in seiner aktiven Zeit als Ausbildungs- und Einsatzleiter eines SEK maßgeblich an der Entwicklung von Geiselbefreiungstaktiken, Amoktäterbekämpfung und Anti-Terrortaktiken beteiligt. Er stand an der Spitze eines Sonderkommandos zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in Frankfurt am Main. Später war er als Leiter einer Personenschutzeinheit  für Schutzmaßnahmen einer Vielzahl gefährdeter Personen und Veranstaltungen verantwortlich.
Er ist weiterhin als Fachautor, Referent und Trainer tätig.

Harald Wilmin: Realität terroristischer Aktivitäten im mittleren Osten, Afrika und Frankreich

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  • Einsatzerfahrungen
  • Gelernte Lektionen
  • Operative Empfehlungen

Referent:

Professional experience:

April 2010 to today – European Union – police and security projects- Head of mission and team leader
•    Niger / Niamey – since august 2015 today
•    Chad / N’Djamena – November 2015 at February 2016
•    Tunisia / Tunis – January 2015 at July 2015
•    Emirates / Abu Dhabi-Al Ain – November 2014 today
•    Lebanon / Beirut – April 2010 at December 2014

Support: Internal Security Forces training – Counter terrorism – Reform for ISF and security system – Ethic and Human Rights

September 1978 to October 2010 – Ministry of Interior France – National Police Direction – Police Major (A13)

•    International police cooperation (Emirates, Iraq, Yemen, Morocco)
(2008 – 2009)
•    Rouen / Oissel – Public order and urban violence training center (2003 – 2008)
•    Metz / Continue training for East France – 2001 – 2002
•    Paris / Intelligence and Counterterrorism Direction – 1991 to 2001
•    France-East Region / criminal investigations and public safety forces 1979 – 1990

Ralf Schmidt: Bedrohung durch militärisch organisierte Kleingruppen

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  • Kasuistik herausragender terroristischer Anschläge
  • Militärische Ausbildung der Attentäter
  • Schlussfolgerungen für polizeiliche Taktik und Bewaffnung
  • Konsequenzen für polizeiliches Training
  • Ethisch-moralische Aspekte

Referent: Ralf Schmidt

1980 – 1985 Bereitschaftspolizei, Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit

1985 – 1992 Polizeipräsidium Frankfurt, Streifenbeamter, 4. Polizei Revier -Bahnhofsgebiet-

1992 – 1995 Kriminalpolizei Frankfurt, Personen- und Milieufahndung

1995 – 2000 Hessisches Landeskriminalamt, Bekämpfung der OK

2000 – 2004 Polizeipräsidium Frankfurt, Personenschutz

2004 – bis heute Hessische Polizeiakademie, Lehrtrainer für Einsatztraining

Seit 1996 PiD Mitglied, verantwortlich für PiD Seminare und die Entwicklung von Taktiken und PiD Trainings

Michael Radner: Technologische Entwicklungen und deren Einfluss auf die Polizeiarbeit im 21. Jahrhundert

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  • Nicht tödlich wirkende Einsatzmittel
  • Video- and Audiosysteme
  • Das Internet
  • Die Cloud

Referent:

Mr. Radner retired from the Mannheim (Germany) Police Department in 2003, after 21 years of service. He retired at the rank of Sergeant. Assignments including Close Protection for 2 Governors and the Attorney General, Field Training Officer, SWAT Team Operator, SWAT Sergeant, K-9 Sergeant, In-Service Training Supervisor and SWAT Team Leader. Michael is a certified instructor in use of force, chemical agents, firearms, crowd control, entry tactics, K-9 training and tactics, defensive tactics, a variety of less-lethal weapons and holds several black belt’s in martial arts like Aikido; Ju-Jutsu and Ken-Jitsu.

As a Training Sergeant with the Mannheim Police Department, Michael developed several training programs including the defensive tactics program, K-9 tactical training, chemical agents training. He wrote several articles and books on close protection, Ground fighting, Baton use, Tactical handcuffing, K-9 training and TASER training and has trained law enforcement, private security and military in over 30 countries.

Michael is a Senior Master Instructor for TASER International, Master Instructor Defensive Tactics, Batons, Tactical Handcuffing, Groundfighting, Less-Lethal Tactics, Crowd Control and currently serves as committee leader on two German testing committee’s Chamber of Commerce basic security training and LKA basic firearms qualification). He is a member of the ASW working group for private security K-9 certification and vice-president of the German K9 officers association “BDHF e. V.”.

Currently Michael is the owner of Defensive Tactics Academy e. K. – a company that is specialized in public safety training , operational security management and close protection services.


 

John T. Meyer Jr.: Building Competence through Simulation Training

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This program is designed to provide instructors with ideas for conducting integrated use-of-force training programs, utilizing seven levels of simulation.

  • Developing confrontations skills in your students
  • Firearm training safety procedures that ensure safety
  • Integration of all use-of-force options and weapons
  • How to create decision making Scenario Based Instruction (SBI)
  • Debriefing strategies will be developed
  • Use of Marking Cartridges, Protective Equipment and Video Simulators
Referent: John is President of Team One Network, LLC a company established to test, evaluate, train and market various manufacturers‘ products to the Law Enforcement community as related to officer survival. John led a team of instructors that pioneered the integration of formalized training doctrine with practical field experience. These cutting edge, realistic tactical training courses have become an industry standard. John was a Lieutenant with the DOD Police, where he served as a special reaction team leader and is a past President of FOP Middle Forge Lodge 100. He is Vice President of the International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI) John has written numerous articles that have been published on police training related subjects.

 

 

Themen am Donnerstag dem 03.03.2016 (praktisches Training)

PiD-Team: Interact Defense® - Groundfight

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The ground encounter is one of the most dangerous encounters a police officer will face. Being knocked to the ground and having to fight for their lives police officers face the constant possibility of an immediate deadly threat. Learning how to fight and win on the ground is the objective of this class.

  • Mount escape
  • Guard escape
  • Ground and pound (GnP)
  • Gunprotection
Referent: PiD-Team

John T. Meyer Jr.: Simulation Training - Practical Application for the Law Enforcement Instructor

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This course is designed to expose instructors to use  different technology and levels of simulations that can be incorporated in their training programs. Instructors will be provided examples of use of defensive tactics and integrated use-of-force training programs utilizing training munitions and decision making scenarios.

The major objective is to provide Instructors with new ideas to improve their training programs to assist their students in building confidence .

Subjects to be covered:

  • Force on Target
  • Force on Force
  • Transitioning/deescalating to defensive tactics
  • Ground fighting with close contact shooting
  • Assorted shooting scenarios
  • Use of defensive tactics and cover
Referent: John is President of Team One Network, LLC a company established to test, evaluate, train and market various manufacturers‘ products to the Law Enforcement community as related to officer survival. John led a team of instructors that pioneered the integration of formalized training doctrine with practical field experience. These cutting edge, realistic tactical training courses have become an industry standard. John was a Lieutenant with the DOD Police, where he served as a special reaction team leader and is a past President of FOP Middle Forge Lodge 100. He is Vice President of the International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI) John has written numerous articles that have been published on police training related subjects.

Silvan Schmidt: Verteidigungs- und Festnahmetechniken – ein Schweizer Modell

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  • Sekunde 0 bis 1 – Reaktion auf einen Angriff
  • Verteidigung gegen „Front – Umklammerungstechniken“
  • Einstieg „infight“ – Einstieg „groundfight“ verhindern
  • Übergang in „takedowns“
  • Festnahmen im Team
Referent: Silvan W. Schmidt
Seit 1998 Polizeibeamter
2003-2006 Drogenfahnder / TNT
Seit 2006 Bundesamt für Polizei fedpol
Seit 2008 Operator Einsatzgruppe TIGRIS fedpol
Seit 1986 Diverse Kampfsport und Nahkampf Ausbildungen im In- und Ausland
Seit 2000 Schiess- Nahkampf – und Taktikausbilder im In- und AuslandInstructor Trainer für ASP – PR24 – MEB – RRB – Speedkuff – OC -CC
Seit 2005 Experte für eidg. Berufsprüfung „Polizist/-in“
Seit 2008 Chef Instruktor TVT & PS „Taktische Verteidigungstechniken & Persönliche Sicherheit“

Geert Vanlerberghe & James Schramm: Introduction to the ASP Integrated Training – batons, handcuffs, tactical lights

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ASP is pleased to announce its development and release of its new Integrated Training Course.  It brings together three staple disciplines in law enforcement to become one:  baton, handcuff and flashlight. The integrated course was developed with input from Law Enforcement officers from all over the world.  The light training committee held members from New York PD, Chicago PD, Dallas PD, Canada, and Portugal.  The course was given life with the development of the ASP Tactical Flashlight and the Tactical Light Case.  These two products were the foundation to build a course in which an officer could be trained how to use the flashlight effectively the 95% – 98% of the time that they do not have a firearm deployed.   The new Integrated Course has been given and well received all across the country with our inaugural course being held with the Pennsylvania State Police.

Topics are:

  • Full Integration of Baton, Handcuffs, and Flashlights as tactical weapons
  • Unlike any other training being performed
  • Multi-Use Drills
  • Easily Learned and Readily Implemented
  • Developed by trainers Worldwide and Being Performed in over 100 countries and expanding
Referent:
Geert Vanlerberghe:21 years as an active police officerPrimary job: 21 years already served as a Police Officer in the Brussels-West Police Department (Molenbeek).11 years 911 squad car patroller and 5 years SWAT.5 years olice Shooting range Trainer Instructor and  Police Self-defense & All Weapons Trainer Instructor.

Second job: 4 years that I work for G4S as a Trainer Instructor for security personnel regarding trains, subways and busses.

Since 2003, I did join the ASP family as an ASP Instructor

Since 2007, I had the honor to become an ASP Trainer (ASP298).

JAMES SCHRAMM:

20 YEARS OF LAW ENFORCEMENT EXPERIENCE NYPD

10 YEARS PATROL SERVICES

10 YEARS AS SENIOR TACTICS INSTRUCTOR

RESPONSIBLE FOR TRAINING MORE THAN 20,000 POLICE OFFICERS IN

DEFENSIVE TACTICS/EXPANDABLE BATON AND DIGNITARY PROTECTION DETAILS

ASP INSTRUCTOR SINCE 2001

ASP TRAINER SINCE 2004

THOUSANDS OF OFFICERS CERTIFIED AS ASP INSTRUCTORS OVER THE LAST 12 YEARS.

LEAD TRAINER 2009 ASP ATC LISBON PORTUGAL

ASSISTANT LEAD TRAINER 2014 ASP ATC BARCELONA SPAIN

TRAINING TEAM CADRE 2015 ASP ATC LAS VEGAS NV, DEVELOPMENT AND INTRODUCTION OF ASP INTEGRATED TRAINING PROGRAM

AIC’S CONDUCTED FOR MANY US CITIES’ LARGEST POLICE DEPARTMENTS INCLUDING: NYPD,CHICAGO,PHILADELPHIA,MIAMI BEACH, SAN DIEGO,DALLAS.

INTERNATIONALLY: ROME, LIVORNO AND ORVIETO ITALY

 

 

 

Seminarsprache

Deutsch/Englisch mit Simultanübersetzung

 

EPTK 2015

Die Europäische Polizeitrainer Fachkonferenz fand am Mittwoch dem 04. und Donnerstag dem 05.03.2015 auf dem Messegelände Nürnberg statt.

Themen und Referenten am Mittwoch dem 04.03.2015

Begrüßung zur EPTK 2015 durch Eckhard Niebergall und Werner Süßmann, Leitender Polizeidirektor

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Polizeidirektor Werner Süßmann

Eckhard Niebergall:

  • Seit 1975 Angehöriger der Hessischen Polizei
  • 1978 – 1998 Dienst beim Polizeipräsidium Frankfurt am Main
  • Lizenzierter Waffenausbilder (national & international)
  • Ausbilder für Taktik, Nahkampf, Personenschutz
  • Mitentwickler des INTERACT DEFENSE TRAININGS
  • Seit 1998 Fachlehrer an der Hessischen Polizeiakademie

Werner Süßmann:

LPD Süßmann ist seit 2011 Abteilungsführer der IV. BPA Nürnberg

Rainer Wendt: Angriffe auf Polizeibeamte/Polizeibeamtinnen und die Position der DPolG

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Rainer Wendt ist seit 2007 Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG).

Bernd Pokojewski: Mumbai-Nairobi-Europa? - Der Terroranschlag auf das 'Westgate' Einkaufszentrum in Nairobi

  • Ablauf
  • Ermittlungen
  • Analyse
  • gelernte Lektionen

Referent: Bernd Pokojewski war in seiner aktiven Zeit als Ausbildungs- und Einsatzleiter eines SEK maßgeblich an der Entwicklung von Geiselbefreiungstaktiken, Amoktäterbekämpfung und Anti-Terrortaktiken beteiligt. Er stand an der Spitze eines Sonderkommandos zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in Frankfurt am Main. Später war er als Leiter einer Personenschutzeinheit  für Schutzmaßnahmen einer Vielzahl gefährdeter Personen und Veranstaltungen verantwortlich.
Er ist weiterhin als Fachautor, Referent und Trainer tätig.

Univ.-Prof. Dr. med. Markus A. Rothschild: Die Wirksamkeit von Geschossen aus Kurz- und Langwaffen

  • Definition Wirkung vs. Wirksamkeit
  • Wundballistik von Geschossen aus Kurz- und Langwaffen
  • Handlungsfähigkeit nach Geschosstreffer
  • Abpraller und Querschläger

Referent: Prof. Dr. Markus Rothschild

  • Medizinstudium an der Freien Universität Berlin
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für
  • Rechtsmedizin 1988-2001
  • 1998, 1999 und 2000 Untersuchungen von Massengräbern im ehemaligen Jugoslawien im Auftrag der UN 1999.
  • 2000 Habilitation, Preis der Konrad-Händel-Stiftung
  • 2001-2002 Professur am Zentrum der Rechtsmedizin in Frankfurt/Main
  • Seit 2002 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Uniklinikums Köln

Dr. Julia Emig: Salafismus als derzeit größte Herausforderung für die Innere Sicherheit

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  • Ist von einer weiteren Verschärfung der Sicherheitslage auszugehen?
  • Übt das selbsternannte „Kalifat“ der Organisation „Islamischer Staat“ eine Sogwirkung auf die hiesige salafistische Szene aus?
  • Wird die salafistische Szene weiter wachsen –  wird sie sich weiter radikalisieren?
  • Ist mit einer weitergehenden Professionalisierung der salafistischen Szene zu rechnen?
  • Welche Rolle spielen weibliche Akteure?

Referent: Dr. Julia Emig

  • Studium der Politischen Wissenschaft, Islamwissenschaft und Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Tunis
  • Seit Anfang 2002 im Landesamt für Verfassungsschutz Hessen in der Auswertung Ausländerextremismus / Islamismus tätig
  • Zurzeit Dezernatsleiterin für den Bereich Salafismus und islamistischer Terrorismus

Timothy J. Sharpee: Critical Incident Response – Lessons Learned

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Regardless of the size of an organization, few departments are truly prepared for when an officer is shot or killed in the line of duty. To have this happen twice in three years not only stresses the operational capabilities of the organization, but takes a drastic toll on every officer and civilian alike. Our department was faced with this exact scenario. During this presentation I will compare and evaluate our department’s response during two separate incidents where our officers were shot.   What we; as commanders, learned when our officer was shot and survived in 2009 and how those “lessons learned” helped guide our response when our officer was tragically shot and killed in 2012. We will discuss our failures, our success and some of the changes that were instituted after each tragedy. Those changes helped us as a department move forward and be better prepared for other critical incidents. Topics that will be covered are:

  • Incident Command and Unified Command success and failures.
  • Command Staff pre-planning requirements for major events.
  • Training of the Incident Command System (ICS) at every level in the organization.
  • The need for mutual aid agreements.
  • Importance of a department wide debrief after all critical incidents.

Referent: Timothy J. Sharpee

Tim Sharpee is a 25 year corrections and law enforcement veteran who holds the rank of Captain for the Wauwatosa Police Department, located within Milwaukee County, State of Wisconsin. He was the former Director of Training and Personnel, the Department’s Range Master and Lead Firearms Instructor. As a 20 year veteran of the department’s Special Response Team (SWAT) he served as an Operator, Team Leader, and eventually reached the rank of Team Commander. Tim is a certified Firearms Instructor through the State of Wisconsin and has taught use of force, advanced firearms classes, active shooter response tactics, workplace violence preparedness, and tactical operations courses; including multiple presentations at SWAT conferences. In February of 2013, under direction of the U.S. State Department, Tim assembled an instructional team and traveled to Chisinau Moldova to begin the first phase of police tactical training for the Moldovan Police Department. The goal of this training program is to establish an international standard of policing within the Moldovan Police Department. In August of 2013 Tim was invited to instruct advanced firearms tactics at the Zhejiang Police College’s 2013 Use of Force Conference in Hangzhou China. Tim has also served as Chairman of the Southeastern Wisconsin OWI Task Force, and continues to be part of their Steering Committee. Tim has attained his Bachelor of Science degree in Law Enforcement from Minnesota State University at Mankato, and is a Certified Public Manager through the University of Wisconsin – Madison.

Dr. Cornelius Birr: Rechtliche Aspekte der Eigensicherung und psychologische Auswirkungen

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  • Anforderungen der Rechtsprechung an die Notwehrausübung im Vergleich mit den tatsächlichen Anforderungen der Eigensicherungssituation
  • Auswirkungen auf Ermittlungsverfahren und Folgeverfahren gegen Polizeibeamte
  • Psychologische Auswirkungen

Referent: Dr. Cornelius Birr

Dr. Cornelius Birr ist seit 2008 als Rechtsanwalt zugelassen und seitdem vorrangig im Bereich des Strafrechts bundesweit tätig. Seit 2010 ist er Dozent an der DHPol Münster-Hiltrup in den Bereichen Strafrecht, Strafprozessrecht und Kriminalpolitik.

Ian Hackett: Body-Cam Einsatz in Großbritannien

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  • Entscheidungskriterien bei der Beschaffung
  • Rechtliche Diskussionen
  • Akzeptanz der Anwender
  • Chancen und Risiken für Polizei und Justiz
  • Einsatzerfahrungen
  • Reaktionen von Medien und Bevölkerung
  • Zukunftsprognosen

Referent:

Ian joined the Royal Hong Kong Police as an Inspector in 1990 aged 19, where he served for 3 years as a platoon commander in charge of 50 police officers.

Ian joined the UK Police in 1994 as a Constable in Thames Valley Police, west of London. Ian became a Specialist Firearms Officer on the Armed Response Unit before moving to London as a Sergeant in 2002 and joining the Metropolitan Police.

Since then Ian has undertaken numerous uniform roles in general/neighbourhood policing, armed policing and public order roles. Ian successfully designed and implemented the armed policing model for London City Airport in 2003 before becoming an Inspector at Heathrow Airport. As an advanced public order cadre commander, Ian was deployed during the 2011 summer London riots. Following this, Ian was selected to perform a command role during the 2012 London Olympics and was in charge of the Triathlon and Marathon Swim events in Hyde Park and Buckingham Palace/The Mall. Ian has performed various major event command roles as a Chief Inspector: major football matches at Wembley National Stadium, Chelsea FC and other football and cricket stadia throughout London.

Since 2013 Ian has been temporarily promoted to Superintendent in SCO19 and is a Strategic Firearms Commander. Ian has responsibility for all of London’s firearms officers when on duty and has key responsibility for implementing emergency contingency plans in the event of a terrorist attack.

Finally, Ian volunteered in 2013 to work to the Association of Chief Police Officers to chair the working group that is currently piloting Body Worn Video for Firearms Officers. This includes a national portfolio responsibility across England and Wales. The pilot areas chosen are London, South Wales and Staffordshire in the English midlands. There are currently 400 officers involved in this pilot study.

PiD-Team: Angriffe mit Hieb- und Stichwaffen gg. Einsatzkräfte

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  • Fallanalysen
  • Bewertung von Medien, Justiz, Öffentlichkeit
  • Gelernte Lektionen und Konsequenzen
  • Effiziente Abwehr von Angriffen
  • Realistisches Training als Vorbereitung auf lebensbedrohende Angriffe
Referent: PiD-Team

 

 

 Themen am Donnerstag dem 05.03.2015 (praktisches Training)

John T. Meyer Jr.: Rapid Response Operator Workshop

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This course will address use of the pistol in different rapid response situations. Students will reload from the assortment of plate carriers, rapid response bags, and mag pouches that will be provided.Courses of fire will include firing on the move and moving targets and Tactical Combat Causality Care, team movement and formations, engaging threats in different situations.

 

 

  • Firing moving forward and backwards
  • Static and moving turns
  • Use of cover from multiple positions
  • Moving to and from cover
  • Use of response bags
  • Medical care under fire
  • Formation drills 2-4 man
Referent: John is President of Team One Network, LLC a company established to test, evaluate, train and market various manufacturers‘ products to the Law Enforcement community as related to officer survival. John led a team of instructors that pioneered the integration of formalized training doctrine with practical field experience. These cutting edge, realistic tactical training courses have become an industry standard. John was a Lieutenant with the DOD Police, where he served as a special reaction team leader and is a past President of FOP Middle Forge Lodge 100. He is Vice President of the International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI) John has written numerous articles that have been published on police training related subjects.

Ralf Schmidt: Abwehr von Angriffen mit Hieb- und Stichwaffen

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  • Lebensbedrohende Schlag-und Stichwaffenangriffe
  • Kein Platz und keine Zeit die eigene Schusswaffe einzusetzen
  • effektive, zielgerichtete und multifunktionale Techniken
  • Entwicklung von Schlagkraft und Nehmerqualitäten
Referent: Ralf Schmidt

N.N.: Weniger als tödlich wirkende Einsatzmittel

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  • TASER – Distanz/Elektro/Impulsgeräte als mögliche, sichere Alternative
  • Sichere, zustandsunabhängige Muskelverriegelung versus reinem Schmerzreiz
  • Praktische Einsatzanwendungen im Rahmen realistischer Einsatzszenarien
Referent:

Chuck Fortier: Waffeinsatz im Nahbereich – Abwehr von lebensbedrohenden Angriffen

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Referent: Chuck Fortier is a 16 year law enforcement veteran currently with the New Westminster Police Department located near Vancouver, British Columbia. A 12 year veteran of the department Emergency Response Team (SWAT) he served as an operator and Chemical/Less Lethal and NFDD instructor. Chuck has also worked several different details including Surveillance, Gang and Drug enforcement and is currently assigned to patrol where he  also works as a supervisor.  Chuck has been a Firearms Instructor for the past 7 years, which includes pistol and rifle.  In addition, Chuck is also a use of Force instructor, less lethal, Taser and rapid deployment instructor and has been fortunate to be teaching firearm and use of force tactics in China since 2012 at various colleges.  In addition, Chuck is also involved with firearm and use of force training at the police Justice institute of BC, which serves as a police academy for municipal forces in British Columbia.

 

Seminarsprache

Deutsch/Englisch mit Übersetzung

 

Anmeldung

 

Programm zum Download

 

EPTK 2014

Die Europäische Polizeitrainer Fachkonferenz fand am Mittwoch dem 05. und Donnerstag dem 06.03.2014 auf dem Messegelände Nürnberg statt.

Themen und Referenten am Mittwoch dem 05.03.2014

Grußwort zur EPTK 2014 durch Werner Süßmann, Leitender Polizeidirektor

Polizeidirektor Werner Süßmann

LPD Süßmann ist seit 2011 Abteilungsführer der IV. BPA Nürnberg

Hermann Zwanzinger: TASER X26 - Einführung einer neuen Dienstwaffe in Österreich im Spannungsfeld öffentlicher Kritik

 

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  • Heiße Diskussion und polarisierende Meinungen
  • Unabhängige wissenschaftliche Forschung
  • Einsatz einer Expertengruppe
  • Vorschriftenerstellung und Ausbildung

Referent: Oberst Hermann ZwanzingerBundesministerium für Inneres – Bundeskoordinator für Einsatztraining

Prof. Dr. Kathrin Yen: Rechtsmedizinische Ambulanzen für lebende Gewaltopfer („Gewaltopferambulanzen“)

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  • Rolle und Aufgaben der klinischen Rechtsmedizin
  • Nutzen frühzeitiger rechtsmedizinischer Untersuchungen für die polizeiliche Arbeit
  • Organisation und Leistungen rechtsmedizinischer „Gewaltopferambulanzen“ einschließlich deren Nutzungsmöglichkeiten

 

Referentin: Prof. Dr. Kathrin Yen ist seit 2011 Ärztliche Direktorin des Instituts für Rechts- und Verkehrsmedizin des Universitätsklinikums Heidelberg.

Zuvor war sie 2007 bis 2009 Vorstand des Instituts für Gerichtliche Medizin Graz, Österreich. Frau Prof. Yen errichtete die erste Klinisch-Forensische Ambulanz Österreichs und eröffnete 2012 in Heidelberg die erste rechtsmedizinische „Gewaltambulanz“ Baden-Württembergs.

Heinz Hegendörfer: Tatort Schule - polizeiliche Erfahrungen mit Amokläufen: Der Fall Ansbach

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Heinz Hegendörfer
  • Acht Minuten die eine ganze Stadt veränderten
  • Chronologie des Geschehens aus der Sicht des Täters und der Polizei

Referent: Heinz Hegendörfer – Polizeidirektor – Inspektionsleiter Nürnberg-Ost

Dr. Daniel H. Heinke: Radikalisierung islamistischer Extremisten im Westen - Extremistische Radikalisierung als Wegbereiter des Terrorismus

Dr. Heinke
  • Bedeutung des „homegrown“ Terrorismus
  • Vorschlag für ein vereinfachtes Radikalisierungsmodell
  • Gefahr durch indoktrinierende Personen und Gruppen („Hassprediger“)

Referent: Senatsrat Dr. Daniel H. Heinke ist Leiter der Referatsgruppe Planungsstab/Sonderaufgaben beim Senator für Inneres und Sport, Bremen, und ist u.a. verantwortlich für die Koordination der Terrorismusabwehr.

Er ist Mitglied des Instituts für Polizei- und Sicherheitsforschung an der Hochschule für Öffentliche Verwaltung Bremen.

Ola Fredrikson: Rockerkriminalität in Skandinavien

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Ola Fredriksson
  • Überblick
  • Mord an zwei Outlaw MC Mitglieder (Schweden 2012)
  • Straßenbanden vs. Outlaw MC in Göteburg

Referent: Ola Fredriksson – Crime Intelligence Unit – Västra Götaland Police Department

Frank Hagen: Medicausbildung - teuer, zeitintensiv und unnötig?

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  • nur das SEK braucht Medics – sicher?
  • Notfallmedizinische Ausbildung brauchen wir nicht, das macht der Rettungsdienst!! Übernimmt er in allen Lagen?
  • Notfallmedizinische Ausbildung dauert lange, stört das Einsatztraining und ist teuer! Falsch!!
  • Abbinden ist gefährlich und verboten – oder?

Referent: Frank Hagen – Notfallmediziner – Uni-Klinik Mainz

Albert Lee: Tod im Dienst – Fallanalyse eines tödlichen Angriffs auf Polizeibeamte

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Referent: Albert Y C Lee is a lifetime member of IALEFI and a member of Pid. He was a Superintendent (Retired) of the Hong Kong Police Force (HKPF) working up through the rank as a police constable. An 30 year veteran, he was the officer in charge of the Weapons Training Division of the HKPF responsible to provide use of force training for more than 26,000 officers. He is also a qualified firearms Instructor and an expert witness in court of law. Mr. Lee has been involved in Use of Force training for the past 25years, which includes training police officers in mainland China. He has been practicing martial-art since 1977 and operating a martial-art school in Hong Kong. To-day, there are branches established in New Zealand and Singapore. He also provides self-defense training for specialist units in both Hong Kong and China.

 

Albert Lee: Simple self-defense techniques for law-enforcement

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  • Defending knife attacks at close combat
  • Handgun Retention
  • Development of more effective techniques for law enforcement agencies
Referent: Albert Y C Lee is a lifetime member of IALEFI and a member of Pid. He was a Superintendent (Retired) of the Hong Kong Police Force (HKPF) working up through the rank as a police constable. An 30 year veteran, he was the officer in charge of the Weapons Training Division of the HKPF responsible to provide use of force training for more than 26,000 officers. He is also a qualified firearms Instructor and an expert witness in court of law. Mr. Lee has been involved in Use of Force training for the past 25years, which includes training police officers in mainland China. He has been practicing martial-art since 1977 and operating a martial-art school in Hong Kong. To-day, there are branches established in New Zealand and Singapore. He also provides self-defense training for specialist units in both Hong Kong and China.

 

 

 Themen am Donnerstag dem 06.03.2014 (praktisches Training)

  • Erste Hilfe bei bewaffneten Auseinandersetzungen – Wie Medic Training Leben retten kann
  • Lebensbedrohende Angriffe mit Waffen – effektive Abwehrtechniken
  • Massive Gewalt – keine Chance?  Interact Defense®COMBAT- ein Ausweg!
  • Keine Angst vor Dunkelheit – ungünstige Lichtverhältnissen und der Einsatz von Schusswaffen
  • Wenn Sekunden zählen – manuelle Öffnungstechniken für Erstkräfte

 

Trainer am Donnerstag dem 06.03.2014: PiD-Team und externe Trainer

John T. Meyer Jr.

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John is President of Team One Network, LLC a company established to test, evaluate, train and market various manufacturers‘ products to the Law Enforcement community as related to officer survival. John led a team of instructors that pioneered the integration of formalized training doctrine with practical field experience. These cutting edge, realistic tactical training courses have become an industry standard. John was a Lieutenant with the DOD Police, where he served as a special reaction team leader and is a past President of FOP Middle Forge Lodge 100. He is Vice President of the International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI) a member of the Policeone.com Advisory Board and a member of the Police Magazine Advisory Board.

 

Albert Y C Lee

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Albert Y C Lee is a lifetime member of IALEFI and a member of Pid. He was a Superintendent (Retired) of the Hong Kong Police Force (HKPF) working up through the rank as a police constable. An 30 year veteran, he was the officer in charge of the Weapons Training Division of the HKPF responsible to provide use of force training for more than 26,000 officers. He is also a qualified firearms Instructor and an expert witness in court of law. Mr. Lee has been involved in Use of Force training for the past 25years, which includes training police officers in mainland China. He has been practicing martial-art since 1977 and operating a martial-art school in Hong Kong. To-day, there are branches established in New Zealand and Singapore. He also provides self-defense training for specialist units in both Hong Kong and China.

 

Andy CHAN Wai-che

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Andy CHAN Wai-che is a Sergeant of the Hong Kong Police Force (Retired) working as a Use of Force Instructor in the Weapons Training Division. He was one of the instructor trainers for law enforcement agencies in Hong Kong, Macau, China and Singapore for the past 20 years. Mr. CHAN has been involved in Use of Force training for the past 20 years, which includes training police officers in mainland China. Mr. Chan is also a Wing Tsun martial art instructor for many years providing  self-defense training for specialist units in both Hong Kong and China.

 

LEUNG Wing-on

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LEUNG Wing-on is a serving Sergeant of the Hong Kong Police Force working as a Use of Force Instructor in the Police Tactical Unit. He is one of the instructor trainers for law enforcement agencies in Hong Kong, Macau, China and Singapore for the past 20 years. Mr. LEUNG has been involved in Use of Force training for the past 20 years, which includes training police officers in mainland China. Mr. LEUNG is also a Wing Tsun martial art instructor for many years providing self-defense training for specialist units in both Hong Kong and China.

 

Wilkie NG Wai-kei

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Mr. NG Wai-kei, Wilkie is a serving Senior Inspector of the Hong Kong Police Force working as the officer in charge of the use of force training in the Police Tactical Unit. He is one of the instructor trainers for law enforcement agencies in Hong Kong, Macau, China and Singapore for the past 15 years. Mr. NG has been involved in Use of Force training for the past15 years, which includes training police officers in mainland China. Mr. NG has been learning Wing Tsun martial art for many years.

 

William Sandman

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William Sandman is currently the Manager of International Training with Simunition®. General Dynamics Ordnance and Tactical Systems. William is a Retired Sergeant of Police, a 29 year veteran and a 22 year veteran of the West Palm Beach Police Department S.W.A.T. Team. William has served in such positions as S.W.A.T. Team Leader, Operations Sergeant and Lead Instructor for Firearms and Tactics. William has also served as the department Armorer and Range Master and eventually served as the Training Unit Supervisor.

William specialized in pistol, shotgun, submachine gun and patrol rifle; William has instructed courses as an adjunct instructor for Palm Beach Community College Criminal Justice Institute, Off -Shoots Training Institute, SAGE Control Training, Heckler & Koch International Training Division, Team One Network, Simunition and Gunsite Academy.

 

Paul Wassill

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Paul Wassill is a recently retired Sergeant from a major Canadian police department with 33 years of operational police experience including: uniform patrol officer, firearms/use of force/tactics instructor, Criminal Investigations Branch, uniform patrol supervisor, Hostage Negotiator, Tactical Support Unit (SWAT) operator and supervisor, and the implementation, strategies, equipment and training of the department’s Nuclear Security Division. Paul has instructor certifications in law enforcement handgun, shotgun, tactical rifle, precision rifle, Taser© Master Instructor, and use of Simunition© non-lethal training ammunition.  Paul is a certified Instructor Armourer Heckler & Koch, Springfield Armory, Inc., Sturm, Ruger & Company, Inc. weapons systems, as well as assorted AR-15 platforms. He is also a court qualified subject matter expert and lecturer on firearms and other offensive weapons. Paul has completed police mentoring and training missions in Bosnia & Herzegovina, as a Canadian Civilian Police (CivPol) member of the United Nations Mission in Bosnia & Herzegovina (UNMIBH), and the Canadian Kandahar Provincial Reconstruction Team (KPRT) in Afghanistan. Paul also assists in the training of Canadian police contingents assigned to Afghan National Police training in Afghanistan. Paul is currently an adjunct instructor For Team One Network, and is an armourer, gun handler,  firearms trainer for actors, and consultant in the motion picture and television industries.

 

 

Frank Hagen

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Frank Hagen – Notfallmediziner – Uni-Klinik Mainz

 

 

 

 

 

 

 

Seminarsprache ist deutsch / englisch  mit  Übersetzung

 

 

 

 

 

 

EPTK 2013

Die EPTK 2013 fand am 07./08.03.2013 auf dem Messegelände Nürnberg statt.

Themen und Referenten am 07.03.2013

Bernd Pokojewski: Mythen und Realität des polizeilichen Schusswaffengebrauchs Wie Film- und Fernsehunterhaltung falsche Bilder prägen. Law Enforcement Use of Firearms – Myths and Reality How Movies and TV Paint Wrong Pictures

Bernd Pokojewski

Bernd Pokojewski

Bernd Pokojewski war in seiner aktiven Zeit als Ausbildungs- und Einsatzleiter eines SEK maßgeblich an der Entwicklung von Geiselbefreiungstaktiken, Amoktäterbekämpfung und Anti-Terrortaktiken beteiligt.
Er stand an der Spitze eines Sonderkommandos zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in Frankfurt am Main.

Später war er als Leiter einer Personenschutzeinheit  für Schutzmaßnahmen einer Vielzahl gefährdeter Personen und Veranstaltungen verantwortlich.
Er ist weiterhin als Fachautor, Referent und Trainer tätig.

Professor Dr. Rothschild: Die „Ein-Schuss-Theorie“ aus rechtsmedizinischer Sicht. The „One Shot Theory“ from the forensic perspective

Prof. Dr. Markus A. Rothschild

Prof. Dr. Markus A. Rothschild

  • Medizinstudium an der Freien Universität Berlin
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für
  • Rechtsmedizin 1988-2001
  • 1998, 1999 und 2000 Untersuchungen von Massengräbern im ehemaligen Jugoslawien im Auftrag der UN 1999.
  • 2000 Habilitation, Preis der Konrad-Händel-Stiftung
  • 2001-2002 Professur am Zentrum der Rechtsmedizin in Frankfurt/Main
  • Seit 2002 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Uniklinikums Köln

Dr. Dirk Scherp: Erfahrungen aus Strafprozessen gegen Polizeibeamte nach Schusswaffengebrauch. Officer Involved Shootings – Findings from Criminal Cases against Law Enforcement

Dr. Dirk Scherp

Dr. Dirk Scherp

Beruf und Position:

  • Rechtsanwalt, zugelassen seit 2003
    Of Counsel

Ausbildung und beruflicher Werdegang

  • Studium der Rechtswissenschaften und Kriminologie an der Universität Mainz
  • Staatsanwalt bei der Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main und   Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt/Main
  • Professor, Verwaltungsfachhochschule Wiesbaden, Fachbereich Polizei
  • Chief Compliance Officer  und Konzern – Geldwäschebeauftragter der Dresdner Bank AG mit globaler Zuständigkeit/Verantwortung
  • Rechtsanwalt in einer wirtschaftsstrafrechtlich ausgerichteten Kanzlei
Tätigkeitsschwerpunkte
  • Bankaufsichtsrecht, Wirtschaftsstrafrecht, Compliance
Publikationen
  • Fraud Management – Abwehr von Kriminalität in der Organisation von Kreditinstituten und Finanzdienstleistern, 2011-  Geldwäschebekämpfung außerhalb des Finanzsektors, in: Kriminalistik 5/2010-  Compliance-Sonderuntersuchungen in Banken und der Datenschutz, in: BKR 10/2009, S.404
  • Arbeitsauftrag: Geldwäscheverhinderung, 3. Auflage 2008 (gemeinsam mit Susanne Schmitt)
  • Gesetze gegen die Geldwäsche und gegen die Finanzierung des Terrorismus – eine stille Verfassungsreform, in: WM 2003, S.1254.
  • Compliance – aufsichtsrechtliche Maßnahmen zum Schutz der Wirtschaft und ihrer Kunden gegen die Wirtschaftskriminalität, in: BKA (Hrsg.)
  • Wirtschaftskriminalität und Korruption, S.81

John T. Meyer Jr.: Was macht einen guten Trainer aus? So You want to be an Instructor?

John T. Meyer Jr.

John T. Meyer Jr.

John is President of Team One Network, LLC a company established to test, evaluate, train and market various manufacturers‘ products to the Law Enforcement community as related to officer survival. John led a team of instructors that pioneered the integration of formalized training doctrine with practical field experience. These cutting edge, realistic tactical training courses have become an industry standard. John was a Lieutenant with the DOD Police, where he served as a special reaction team leader and is a past President of FOP Middle Forge Lodge 100. He is Vice President of the International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI) a member of the Policeone.com Advisory Board and a member of the Police Magazine Advisory Board.

So you want to be an Instructor

This presentation will separate myth from reality.  It has been designed for Instructors who want to experience concentrated, in-depth immersion in all aspects of Instructor Development, time management, responsibility and philosophy.

The objective of this presentation is to rejuvenate and motivate Law Enforcement and Military Instructors. You are already skilled in your profession as an instructor of Military or Law Enforcement personnel. You have likely made personal sacrifices in time and money to make your programs happen. You know that only those who have the latest, most highly-tuned skills can be prepared to meet the challenges of a dangerous world. You are committed to help make sure that your students survive and win.

Topics covered are:

  • Mentoring
  • Mental aspects of Instructing
  • Responsibilities
  • The Presentation
  • Are you a Leader?
  • The Reward

Albert Y. C. Lee: Organisation und Durchführung des polizeilichen Einsatztrainings in Hong Kong. Management of Use of Force Training in Hong Kong

Albert Y. C. Lee

Albert Y. C. Lee

Albert Y C Lee was a Superintendent (Retired) of the Hong Kong Police Force (HKPF) working up through the rank as a police constable.  An 30 year veteran, he was the officer in charge of the Weapons Training Division of the HKPF responsible to provide use of force training for more than 28,000 officers.  He is also a qualified firearms Instructor and an expert witness in court of law.  Mr. Lee has been involved in Use of Force training for the past 25years, which includes training police officers in mainland China.  He is also specialist in range and tactics training area design.  He has been practicing martial-art since 1977 and operating a martial-art school in Hong Kong.  To-day, there are branches established in New Zealand and Singapore. He also provides self-defense training for specialist units in both Hong Kong and China.  Albert Y C Lee is also a lifetime member of International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI), USA.

Current Appointment (Firearms, Self-defense, Tactics training and Range Design)  

  • Special Professor, Chinese People’s Public Security University
  • Guest Professor, Police Training, Shandong Police College
  • Consultant, Shandong Public Security Bureau
  • Professor, Police Training, Zhejang Police College
  • Guest Professor, Police Training, Fujian Police College
  • Fujian Public Security Bureau Police Tactics Training Expert
  • Guest Professor, Hebei Police College.
  • Consultant, Macau Science and Technology University
  • Honorary Advisor, Police College, Hong Kong Police Force
  • Life member of the International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI), USA since 2003.
  • Life member of the International Police Association
  • IALEFI ATC Guest lecturer 2006, 2007, 2010, 2011, 2012
  • Director/Chief Instructor of Yong Xuan Hui Martial-art School (Wing Tsuen)

Management of Use of Force Training in Hong Kong

In order to provide proper Use of Force training to 28,000 officers, the Hong Kong Police Force revamped its Use of Force training in 1986. Today, it stands in a leading position in Far East regarding Use of Force training. This lecture addresses on the management of Use of Force training in Hong Kong and China.

  1. Introduction of Hong Kong Police Force (HKPF)
  2. The management structure on Use of Force Training
  3. Objectives of Use of Force Training
    • The three level of trainings adopted by HKPF/China Fundamental Training
    • Decision-making Training
    • Tactics Training
  4. Instructors
  5. Training Manual
  6. Training Venue

Conclusion

Tony Lambraia: Entwicklung von realitätsbasierenden Trainings zur Anwendung von Zwang. Developing Reality Based Force-on-Force Training

Anthony Lambraia

Anthony Lambraia

Anthony Lambraia is the chief executive officer of Phoenix RBT Solutions, a top supplier of reality-based training and products. Mr. Lambraia and his team serve as the official training arm, North, Central and South American distributor and sales force for Ultimate Training Munitions, the leading provider of Force on Force Training Ammunition.

Prior to his position of CEO/Owner of Phoenix RBT Solutions, Lambraia served as the Deputy Director/Chief of Law Enforcement Training and Compliance at the Federal Reserve Police 6th District. He completed 12 years of U.S. government service, served 10 years in Florida local law enforcement, and served as a correctional officer at Rikers Island Prison for more than five years. Lambraia served in the United States Marine Corp last rank held was E-5(Sergeant).

Lambraia served as a Division Chief, Branch Chief and law enforcement specialist (senior instructor) at the Federal Law Enforcement Training Center (FLETC) Glynco, GA from October of 1998 through August of 2008. Each year, Lambraia was involved with training more than 55,000 students enrolled at the center.

Lambraia’s Department of Homeland Security (DHS) assignments included Program Manager and co-developer of the widely heralded FLETC 220-acre Counterterrorism Operations Training Facility. He is an original charter member responsible for developing DHS’s Use of Force Policy. He held multiple titles while at FLETC, including: Commander of DHS-FLETC Active Shooter Response Team/ Special Response Team member (SRT), Tactical Oversight Board member, developer and Branch Chief of the Tactics Branch responsible for all tactics delivered to students who train at the FLETC, co-developer and Branch Chief of the Practical Applications Branch, Instructor/Field Training Officer, Senior Instructor and developer of Defensive Tactics, Tactics for Flying Armed and much more.

Lambraia’s local law enforcement assignments included SWAT team, Detective Undercover Vice/Narcotics, Detective CIB, lead Defensive Tactics Instructor, lead Arrest Techniques Instructor, Use of Force Instructor, Training coordinator, Uniform Patrol, Investigations and Corrections Deputy. During his tenure in law enforcement, Lambraia trained Sate and Local SWAT and Community Emergency Response Teams (CERT) along with Basic Recruits at Police Academies throughout the US.

Lambraia created and successfully operated Police Warrior Training Institute and Tony Lambraia Combatives TLC. He has been featured on LETN TV and Roll Call several times as a defensive tactics, firearms, and use of force subject matter expert; (he testified in court as an expert numerous times).

Lambraia holds a Master Certification in Project Management from Regis University. He is a graduate of New York City Department of Corrections Academy, the State of Florida, Basic Recruit Supplemental Academy and the Federal Reserve Police Academy.

Lambraia has extensive hours of military and civilian law enforcement experience and training to include Special Response Teams, Combatives, Special Operations, Narcotics, Instructor Training, Patrol, Investigations, Leadership, Communications, Human Diversity and Project Management.

Lambraia is recognized as a Use of Force, Tactical and Reality- Based Training expert in Federal, State and Local Law Enforcement, along with military and private sectors. Lambraia is an expert in mixed martial arts (MMA) and teaches Boxing, Kyo-ku-shin Karate, Muay Thai, Wrestling, Vee-Jitsu, Jujitsu, Arnis-Stick and Edged Weapons courses. He has trained professional MMA fighters and has owned and operated numerous Martial Arts Schools throughout the US.

DEVELOPING REALITY BASED FORCE ON FORCE TRAINING

Creating and developing a Training Model for reality based training programs, to test current Agency protocols and reverse engineer actual situations for training and much more.
Create tactics and training that can be utilized across multi-agency missions, tactics and combative techniques etc.
The importance of proper force on force training to prepare Officers for the realities of the street and to overcome social, political and physiological barriers.
Using non-lethal training ammunition ( NLTA) and current technology to enhance training.
Skill builders, drills and full scenarios for reality based training
Concepts to bridge the gaps across disciplnes (firearms, tactics and defensive tactics/combatives etc.)

Ralf Schmidt: INTERACT DEFENSE® Combat Training zur ultimativen Abwehr lebensbedrohender Angriffe. Ultimate Defence of Life-threatening Attacks – Training Application

Interact Defense® Combat ist ein auf Szenarien basierendes Kampfsystem gegen lebensbedrohende Angriffe.

Unabhängig von gesellschaftlichen Entwicklungen und Statistiken müssen Polizisten täglich damit rechnen, dass sie im Dienst und außerhalb des Dienstes mit lebensgefährlichen Angriffen konfrontiert werden.

Interact Defense® Combat bereitet kognitiv und körperlich auf den lebensbedrohenden Ernstfall vor. Dabei werden speziell die Schlagkraft und Nehmerqualitäten thematisiert und weiterentwickelt.

Weitere Schwerpunkte des Vortrages  sind:

  • Kampf ums Überleben in der Simulation
  • Train hard fight easy
  • Niemals aufgeben – die mentale Einstellung
  • Hit first, hit hard
  • Tötungshemmung
  • Kampf- und Einsatzerfahrung versus Training

 Themen und Referenten am 08.03.2013 (praktisches Training)

Interact Defense® COMBAT is a scenario based on, specific fighting method for life threatening situations.

It was specifically expounded for Law Enforcement.

It is focused on street fight scenarios to maintain the ability to take hits and to hit hard. Short force- on-force scenarios will give a realistic picture how to fight against aggressive assaulters.

Conducting Safe and Realistic Training Instructor Development

Many instructors have been able to increase the value of the training they have been conducting through the use of newly developed equipment.  The advanced designs of shoot houses, marking cartridges, and protective equipment have lead to instructors conducting more interactive training.  Unfortunately, this has also lead to more training accidents including officer deaths.  This course will provide the instructors with up-to-date safety procedures, cutting edge equipment available, and procedures on how to conduct safe and realistic training.

Topics that will be covered are:

  • Triple check safety rule
  • Safety devices
  • Safety equipment
  • Protective equipment
  • Isolation drills
  • Training vs. equipment
  • Simulation training
  • Use of marking cartridges

We will conduct three different isolation drills

  1. Use of Redman protective equipment
  2. Use of Simunitions equipment
  3. Low Light operations

Coach Randolph is an active duty police officer, a member of Coach Blauer’s MTT and teaches S.P.E.A.R. SYSTEM & Personal Defense Readiness courses around the world for Blauer Tactical Systems.  Rick is also a Level 1 CrossFit Coach and retired MMA fighter. For more on Tony Blauer & the S.P.E.A.R. SYSTEM visit www.tonyblauer.com

COMBAT CALISTHENICS is a scenario specific conditioning program based S.P.E.A.R. System research.  It was designed specifically for law enforcement, SWAT or military personnel. The program designed by Coach Tony Blauer, uses realistic and relevant drills that create a unique combative conditioning specific for arrest & control, counter-ambush and force on force scenarios.

Attendees will learn:

  • Essential S.P.E.A.R. SYSTEM drills
  • Conditioning Drills that can be conducted safely during training or pre-mission
  • Benefits will include:
  • Tactical Strength, stamina & endurance specific to controlling a resisting aggressor or combatant
  • Improved perception speed & pre-contact cue development
  • Decreased reaction time

PRACTICAL APPLICATION OF CONCEPTS IN FORCE ON FORCE TRAINING

  • Skill builders to vs  rehearsed techniques
  • Drills using non lethal training ammunition to test protocols, develop skills and enhance training in the areas of tactics/CQB, and firearms
  • Full scenarios vs mini-scenarios (fragmentation drills)
  • The Phoenixrbtsolution training model for developing  force on force training from skills practice  to “force on target” to “force on role player”  to “force on force.”

The participants will gain a greater conceptual understanding of training goals and methods through a hands on session that takes the operator through a series of skills builders, drills and mini-scenarios. It is a systematic, phased based approach utilizing a number of drill progressions involving  non-lethal training ammunition and ways of incorporating  stress inoculation  into all types of  use of force training.

In addition we will discuss and apply training methods that will demonstrate how to blend skills across disciplines by utilizing both blank  and man-marking rounds to provide a complete training system that can be applicable regardless of what specific tactics, techniques or protocols your team or agency currently utilize.

“THE BATTLE IS WON BEFORE IT BEGINS, TRAIN HARD, TRAIN RIGHT”

 

  

     Programm

EPTK 2012

Die EPTK 2012 fand am 08./09.03.2012 auf dem Messegelände in Nürnberg statt. Für den Konferenztag (08.03.) haben wir wieder hochqualifizierte Referenten gewinnen können:

Polizeidirektor Werner Süßmann, Abteilungsführer der IV.BPA Nürnberg: Schirmherr der EPTK 2012

Polizeidirektor Werner Süßmann

Polizeidirektor Werner Süßmann

Werner Süßmann, Leitender Polizeidirektor,
Leiter der IV. Bereitschaftspolizeiabteilung Nürnberg (Einsatzabteilung)

  • Jahrgang 1958,
  • seit 1974 bei der Bayerischen Polizei
  • 1975 – 1994: Angehöriger der IV. BPA Nürnberg (Gruppenführer, Zugführer, Hundertschaftsführer, Lehrgangsleiter, Fachlehrer etc.)
  • 1994 – 2000: nach Absolvierung Deutsche Hochschule für Polizei (DHPol), damals Führungsakademie in Münster und Ernennung zum Polizeirat Sachgebietsleiter Polizeiliche Verkehrsaufgaben beim Polizeipräsidium Mittelfranken in Nürnberg
  • 2000 – 2001: Leiter der Polizeidirektion Zentrale Dienste Mittelfranken in Nürnberg
  • 2001 – 2011: Leiter der Polizeiinspektion Nürnberg-Mitte (Innenstadt von Nürnberg, größte PI in Bayern, Einsätze im täglichen Dienst als auch alle geschlossenen Einsätze wie Wahlkampf, Versammlungen, Christkindlesmarkt, Großdiskotheken etc.)
  • seit März 2011: Leiter der IV. BPA Nürnberg (Nachfolger von Ltd. PD Gerhard Danzl).

Dr. Heinke: »Tottreten« – rechtsmedizinische, kriminologische und strafrechtliche Erkenntnisse

Dr. Heinke

Dr. Heinke

  • Keine »ungefährlichen« Tritte
  • Gefährdungsbewusstsein
  • Folgerungen für die polizeiliche Praxis

Bernd Pokojewski: Streifenbeamte vs. Bankräuber – Das North-Hollywood Shoot-out

Bernd Pokojewski

Bernd Pokojewski

Bernd Pokojewski war in seiner aktiven Zeit als Ausbildungs- und Einsatzleiter eines SEK maßgeblich an der Entwicklung von Geiselbefreiungstaktiken, Amoktäterbekämpfung und Anti-Terrortaktiken beteiligt.
Er stand an der Spitze eines Sonderkommandos zur Bekämpfung der Straßenkriminalität in Frankfurt am Main.

Später war er als Leiter einer Personenschutzeinheit  für Schutzmaßnahmen einer Vielzahl gefährdeter Personen und Veranstaltungen verantwortlich.
Er ist weiterhin als Fachautor, Referent und Trainer tätig.

  • massive Überlegenheit der Bankräuber durch automatische Langwaffen
  • traumatische Hilflosigkeit durch Unterbewaffnung
  • Gelernte Lektionen

Professor Dr. Rothschild: Stumpfe Gewalt – ein unterschätztes Phänomen aus rechtsmedizinischer Sicht

Prof. Dr. Markus A. Rothschild

Prof. Dr. Markus A. Rothschild

  • Medizinstudium an der Freien Universität Berlin
  • Wissenschaftlicher Mitarbeiter am dortigen Institut für
  • Rechtsmedizin 1988-2001
  • 1998, 1999 und 2000 Untersuchungen von
  • Massengräbern im ehemaligen Jugoslawien im Auftrag der UN 1999.
  • Habilitation, 2000
  • Preis der Konrad-Händel-Stiftung
  • 2001-2002 Professur am Zentrum der Rechtsmedizin in Frankfurt/Main
  • Seit 2002 Direktor des Instituts für Rechtsmedizin des Uniklinikums Köln
  • gefährliche Gewalteinwirkung durch Tritte
  • Verletzungsfolgen
  • Kopfregion  besonders gefährdet

Dr. med. Rudolph E. Bermel: Erste Hilfe im Einsatz – Technik und Ausrüstung die Leben rettet

Dr. med. Rudolph E. Bermel

Dr. med. Rudolph E. Bermel

  • 1985 – 1993 Studium der Humanmedizin an der Friedrich-Wilhelms-Universität zu Bonn
  • 1993 – 2003 Tätigkeiten in den Fächern Chirurgie, Orthopädie, Pädiatrie, Innere Medizin, Intensivmedizin. Urkunde der Ärztekammer über Ausbildung in der Allgemeinmedizin (86/457/EWG), Praktischer Arzt, Facharzt Anästhesie und Notfallmedizin, Fachkunde Rettungsdienst. Tropical Medicine University Kempala Uganda, NGO Care in Ruanda/Zaire, Intensivverlegungsflüge mit LearJet 35 A, 60, Primärrettung mit Bell UH 1 D, CH 53 G, EC 135 Zuletzt Facharzt für Anästhesie in der Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin des Krankenhaus und Herzzentrum Siegburg

Bundeswehr:

  • 1983 – 1985 LLPiKp 260
  • Ausbildung Luftlandepionier u. Kraftfahrer
  • Ausbildung Fallschirmspringer
  • Uffz Lehrgang Teil 1 u. 2 Reserve Offizierlehrgang
  • 1995 – 1998 FschJgBtl. 313 Reserve Offizier, Stabsarzt
  • 1999 KFOR 2. Kontinggent Kosovo Medevac (Air and Ground) Task Force, EOD Dienstgrad Oberstabsarzt
  • Leibarzt des Verteidigungsministers während seines Besuches in Prizren
  • 2002 ISAF 2. Kontingent Afghanistan Medevac (Air and Ground), Recon, EOD
  • Leibarzt des Aussenministers während seines Besuches in Kabul
  • 07/2003 Ausbildungszentrum spezielle Operation (Int. long range reconnaissance school Pfullendorf)
  • 10/2003 Abt. X Bundeswehrzentralkrankenhaus Koblenz Heli Unit Christoph 23
  • Letzter Dienstgrad: Oberstleutnant d. Reserve (Oberfeldarzt)

Erste Hilfe im Einsatz – Technik und Ausrüstung die Leben rettet

  • fatale Einsatzsituationen ohne professionelle notärztliche Versorgung
  • Verletzungsmuster
  • Theoretische und praktische Lösungsansätze
  • Ausrüstung für urbane Einsätze in Abgrenzung zu militärischem Equipment

Jürgen Roth: Struktur der OK am Beispiel krimineller Clans aus Osteuropa, Italien und Motorradclubs

Jürgen Roth

Jürgen Roth

Jürgen Roth, geboren 1945, ist einer der bekanntesten investigativen Journalisten in Deutschland. Seit 1971 veröffentlicht er brisante TV-Dokumentationen und erfolgreiche Bücher über Korruption und Organisierte Kriminalität.
Zuletzt erschienen seine Bestseller Mafialand Deutschland (2009), Gangsterwirtschaft (2010)  und Unfair Play (2011).

 

 

Gleich mehrfach platzt einem in die Lektüre der Gedanke, dass dieser Ermittler in Sachen Mafia-Kapitalismus entweder ein Messer oder zumindest einige Gerichtsverfahren an den Hals kriegt, aber wohl kaum das wirklich verdiente Bundesverdienstkreuz.
Manfred Funke, Frankfurter Allgemeine Zeitung
Ohne seine Bücher würde dem gemeinen Leser etwas fehlen, und sicherlich auch manchen Ermittlern, die nach dem Erscheinen gierig danach suchen werden, wer wie dort zitiert, genannt oder sonst wie indirekt erwähnt wird.
Prof. Thomas Feltes, Kriminologe, Ruhr-Universität Bochum

Tim O’Neill: Die August Unruhen 2011 in Großbritannien

Tim O'Neill

Tim O’Neill

Tim O´Neill ist Spezialist und Ausbilder für Schusswaffen, Trainingsmanager und Polizeiberater mit mehr als 25 Jahre Erfahrung bei bewaffneten Polizeieinsätzen in urbanen und ländlichen Umgebungen in Großbritannien und Nordeuropa. Er ist folglich in der Lage, Personal in der Entschärfung von mit hohem Risiko verbundenen Vorfällen zu führen und zu befehligen und auch Geschäftsleitungen über spezialisierte taktische Optionen zu beraten. Tim befürwortet lebenslange und kontinuierliche professionelle Entwicklung, und er hat verschiedene anerkannte Qualifikationen im Ausbildungs-, Gutachter- und Sicherheitsbereich. Er verfügt über eine Fachausbildung in der Gestaltung, Planung und Bereitstellung von Training, das nationalen Standards, den Erfordernissen von Organisationen und individuellen Anforderungen entspricht. Tim arbeitet zur Zeit als Sergeant bei der Avon and Somerset Police, wo er den Posten Deputy Chief Firearms Instructor innehat. Er ist Mitglied in einigen polizeilichen Beratungsgruppen auf nationaler Ebene und ist auch ein aktives Mitglied im Institute for Learning (IfL), in der International Association of Law Enforcement Firearms Instructors (IALEFI) und der National (US) Tactical Officers Association (NTOA). Außerdem hat er Präsentationen in regionalen, nationalen und internationalen Trainingsseminaren gehalten.

  • Ein neuer europäischer Trend?
  • Analysen und Konsequenzen
  • Perspektiven für Polizei, Justiz und Politik

Training

Trotz modernster Ausrüstung und Waffen gibt es in Einsätzen Situationen, in denen die grundlegende Fähigkeit sich körperlich durchzusetzen entscheidend ist. Hierfür ist ein kluges, kompromissloses Training der Schlüssel zum Erfolg. PiD hat Vertreter 4 progressiver Kampfsysteme mit Konzepten für den polizeilichen und militärischen Bereich eingeladen. Das Training wird auch 2012 auf vier Stationen in vier Gruppen stattfinden. Im Laufe des Tages rotiert jede Gruppe zu jeder Station. So erhalten alle Teilnehmer die Chance, die kompletten Inhalte des Trainingstages zu erleben.

Tony Blauer

Tony Blauer

Tony Blauer is founder and CEO of BLAUER TACTICAL CONFRONTATION MANAGEMENT SYSTEMS©. Mr. Blauer has pioneered research and training methodologies that have influenced and inspired martial art & combative systems around the world.
His company, BLAUER TACTICAL SYSTEMS (BTS) is now one of the world’s leading consulting firms specializing in research & development of combative training & equipment for the military, law enforcement and self-defense communities. BTS has taught key performance enhancement, fear management, and combatives based on S.P.E.A.R. SYSTEM™ research to military, law enforcement and civilian personnel since 1988.

With over 20 years professional consulting experience, BLAUER TACTICAL SYSTEMS is highly sought out by progressive trainers interested in advanced scenario work, close quarter tactics, mind-set and confrontation management psychology. The Blauer team has had the privilege and honor of consulting for elite elements within the federal government like U.S. ARMY Special Forces & SPECIAL OPERATIONS, U.S. AIR FORCE, U.S. NAVY SEALs, FEDERAL AIR MARSHAL SERVICE, the U.S. COAST GUARD, DEPARTMENT OF ENERGY, SECRET SERVICE, FEDERAL LAW ENFORCEMENT TRAINING CENTER, U.S. MARSHALS.

Mr. Blauer and his company have also consulted and designed programs for the United Nations Safety & Security Services as well as specialty groups like the Gulf Coast Violent Offenders Task Force. Mr. Blauer is a frequent guest on the national conference circuit and has lectured for organizations like the National Security Committee (ALPA), the National Tactical Officer’s Association (NTOA), International Association of Firearms Instructors (IALEFI) and SWAT Round-Up, Texas Tactical Police Officer’s Association (TTPOA), the Illinois Tactical Officer’s Association, (ITOA), Mountain States Tactical Officer’s Association (MSTOA) and CATO, the California Association of Tactical Officers.

Mr. Blauer’s research on performance psychology, fear management and personal defense readiness has earned him invitations to consult with groups as large as Federal Express and SONY to companies as elite as threat management experts Gavin De Becker, Incorporated. Blauer has been featured in 100+ magazine articles including MAXIM and LAW & ORDER.

His research and combat philosophy has been included in the best-selling novels »Rogue Warrior: Blue Team« and »Rain Storm: A John Rain Novel«, as well, as in non-fiction books like »Naked Warrior« (Pavel Tsatsouline), »On Combat« (Grossman), »Warriors: Living With Courage and Honor« (Christensen) to name a few. Mr. Blauer has also appeared on countless radio & TV shows including »Fox’s World’s Wild Police Videos« and CNN. In print, Mr. Blauer has the distinction of being the only martial artist ever to be featured in prestigious FORBES MAGAZINE.

Aside from extensive work throughout North America, BLAUER TACTICAL SYSTEMS has provided train-the-trainer consultation and research in Venezuela, Australia, New Zealand the United Kingdom and Germany.

Blauer Tactical Systems has produced 70+ instructional DVDs and has designed and developed HIGH GEAR™ protective training equipment. The HIGH GEAR™ suit is a state-of-the-art pice of equipment, designed with impact reduction technology that has changed how combat athletes & warriors prepare for close combat. It represents the most realistic and innovative way to train dynamic simulations and has been adopted by trainers all over the world.

The Spear System

The Spear System

The S.P.E.A.R. SYSTEM™ Combative Philosophy: Applications & Implications for Personal & Professional Self-Defense

  • Spontaneous
  • Protection
  • Enabling
  • Accelerated
  • Response

BLAUER TACTICAL CONFRONTATION MANAGEMENT SYSTEMS© research the startle/flinch phenomena and its link to the survival system’s withdrawal reflex has spawned one of the most important evolutions in close quarter training: the S.P.E.A.R. SYSTEM™, which utilizes the speed and reliability of the startle/flinch mechanism to convert the sudden attack into a tactical counter. Most importantly, this system will not interfere with your current training and in fact it is most easily used as a bridge to any complex motor skill transition.

The S.P.E.A.R. SYSTEM™ is a ‚behaviorally‘ researched, close quarter personal defense method that utilizes the body’s natural flinches and reactions to fear or violence and then converts these reactions into efficient tactical choices. Because the system is »Genetically wired and behaviorally inspired™«, anybody can learn it and everybody can do it.

It is the result of over two decades of research. The S.P.E.A.R. SYSTEM™ is so direct and efficient, it is currently being adopted by major law enforcement and military training units across the globe.

Remember: in your fight, you are point.

Irrespective of your training, if the opponent is in your face, it’s now your fight. And while there may be legal or professional rules of engagement, its also now a very personal moment. If you can’t subdue this threat, it is likely that you will not accomplish your task within the professional mission and likely the confrontation will also have impact on your personal situation.

The Answer: totality in training.

While »totality« may appear to be grandiose, the reference is merely a philosophically based argument that suggests that »we« must look carefully at the combative arena, the environment and specifically the opponent through a disciplined threat assessment filter. This will enable us to customize training to provide the greatest tactical advantage for the next engagement.

The superior fighter has no emotional attachment to any particular range of combat.
BTCMS Maxim



www.tonyblauer.com

Amnon Darsa

Amnon Darsa

 

Krav Maga Logo

Krav Maga

Amnon Darsa wurde 1972 in Israel geboren. Er begann im Alter von 13 Jahren mit Krav Maga. Seit 1990 ist er ein durch das israelische Ministerium für Ausbildung und Sport zertifizierter Instruktor. Seit 1994 arbeitet er in verschiedenen israelischen Sicherheitsorganisationen als KM-Instruktor. Seit 1996 unterrichtet er Krav Maga weltweit für Polizei, Militär und Personenschutz. Er hat 15 Jahre als Egal Yanilovs enger Mitarbeiter gearbeitet. Aktuell ist er der Leiter des Graduierungs Komitee für die International Krav Maga Federation (IKMF).

Das Konzept von Krav Maga ist es Menschen, jeden Alters und jeden Geschlechts Fähigkeiten zur Selbstverteidigung zu vermitteln. Im Krav Maga wird auf einfache Prinzipien und intuitive Bewegungsabläufe zurückgegriffen, die auch in Stresssituationen abrufbar und unter Druck einsetzbar sind. Die Anzahl der Techniken wird deshalb im Krav Maga bewusst niedrig gehalten. Die Techniken bauen auf einfachen natürlichen Reflexen auf und sind somit auch bei geringem Trainingsaufwand leicht zu behalten.

Krav Maga (hebräisch: Kontaktkampf) ist ein leicht erlernbares zweckorientiertes Selbstverteidigungssystem.

  • Krav Maga behandelt Bedrohungen und Übergriffe mit und ohne Waffen. Jedoch wird keine große Unterscheidung zwischen einem bewaffneten und einem unbewaffneten Angriff gemacht: die Techniken sind vom prinzipiellen Vorgehen her gleich.
  • Krav Maga zeichnet sich durch Realitätsnähe aus. Dies wird auch im Training deutlich, wenn nicht nur aus allen Lagen (liegend, stehend, sitzend), sondern auch unter verschiedensten Bedingungen (z.B. im Dunkeln, im Treppenhaus, auf dem Asphalt) trainiert wird.
  • Ein besonderer Schwerpunkt wird im Krav Maga auf das Trainieren unter starker körperlicher Anstrengung als Simulation der Stressbelastung eines Übergriffs, sowie das Training in gestellten Szenarios gelegt.
  • Krav Maga ist ein flexibles System, das ständig den Erfordernissen im zivilen und professionellen Bereich angepasst und für die Belange von Selbstverteidigung, Selbstschutz und Selbstbehauptung weiter entwickelt wird.

Die Aufgaben einer modernen Polizei-/Sicherheitsbehörde sind vielschichtig und umfangreich. In demokratischen Staaten steht der einzelne Beamte vor dem Problem, das Gesetz und die Bevölkerung zu schützen, aber auch ein gewisses Maß an Zwang anzuwenden. Hierbei ist er dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit unterworfen. Das speziell für die Bedürfnisse von Polizei-/Sicherheitsbehörden angepasste Krav Maga der International Krav Maga Federation (IKMF) bietet hierfür die idealen Techniken und Taktiken. Da die Einsatzkräfte über verschiedene Einsatzmittel verfügen, werden diese im Law Enforcement Krav Maga mit einbezogen. So gehören z.B. die Verwendungsschulung von Reizstoffsprühgeräten, Taschenlampen, Schlagstöcken und verschiedenen Handfesseln ebenso in das Ausbildungsprogramm wie die waffenlose Selbstverteidigung. Ziel der Ausbildung ist es, den Teilnehmer in die Lage zu versetzen, seine Aufgaben unter Anwendung eines angemessenen Grades an Zwang – unter Berücksichtigung der Eigensicherung – umzusetzen. Darüber hinaus befähigt die Instructor Ausbildung dazu, das erlernte Wissen methodisch korrekt zu unterrichten. Die dem Krav Maga eigene Didaktik ermöglicht eine einsatznahe Ausbildung in relativ kurzer Zeit. Der Ausbildungs- und Fortbildungsaufwand wird somit überschaubar gehalten.

 www.ikmf-kravmaga.de

Jared Wihongi

Jared Wihongi

Jared Wihongi is a full-time international tactical combatives, firearms and martial arts instructor. He has 26 years of training in martial arts from across the world, including 13 years in the Filipino combat art of Pekiti-Tirsia Kali. Jared has been contracted for the past 7 years as a hand-to-hand combat instructor for U.S. Special Operations Forces. He has 12 years of experience as a police officer with 9 years experience as a SWAT Operator. He is currently a Reserve SWAT Operator in South Salt Lake City, Utah.
Jared was recently featured as a subject matter expert on SPIKE TV’S hit series Deadliest Warrior, and is currently a tactical consultant for the Bonowi EKA police baton and Browning Arms Company’s new Black Label Tactical Blades.(IKMF)

Justus Diegues Serrano

Justus Diegues Serrano

KFM Logo

KFM

Auf Grund seiner multidimensionalen Beschaffenheit ist das KFM »Urban X« Selbstverteidigungsprogramm momentan wohl eines der umfangreichsten Systeme auf dem Weltmarkt. KFM ermöglicht eine dynamische Annäherung an die Welt der Selbstverteidigung. Dabei konzentriert sie sich auf die physischen und emotionalen Seiten des Kampfes. Durch das Studieren von Zweikämpfen und Kämpfen gegen mehrere Gegner versucht KFM die benötigten Mittel zu zeigen und zu lehren, um eine solche Begegnung zu überstehen. KFM wurde und wird nicht im Dojo entwickelt – es entstand auf der Straße! KFM hat seine Wurzeln in realen Erfahrungen und Ereignissen. Daraus entstand im laufe vieler Jahre das heutige KFM »Urban X« Programm. Auch diese Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen – KFM wird ständig weiterentwickelt. Das KFM »Urban X« bildet die Basis von KFM, alle weiteren Module von KFM bauen darauf auf und nutzen die gleichen Prinzipien und Methoden. KFM legt großen Wert auf das Gebiet der Selbsterkenntnis und räumt so schnell mit falschen Vorstellungen und Mythen über die Selbstverteidigung auf. Das Programm bietet Spaß und Spannung, während es gleichzeitig direkt und praktisch ist. KFM ist weder eine »Kunst der Künste« noch eine Zusammenfassung von Techniken anderer Stile. Im Gegenteil: KFM ist eine perfekt geplante und festgelegte Einheit von Konzepten und Prinzipien; Frucht einer langen, strengen und überprüften Selbstbeobachtung.

 

EPTK 2011

Europäische Polizeitrainerfachkonferenz 2011 in Nürnberg
Von Gerhard Bahr

Praktisches Training in Nürnberg mit Beteiligung aus acht europäischen Ländern und den USA

Am 11. März 2011 richtete Polizeitrainer in Deutschland e.V. (PiD) in NÜRNBERG im Rahmen der Europäischen Polizeitrainer-Fachkonferenz ein ganztägiges, praktisches Intensiv-Training aus. 96 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen deutschen Bundesländern, der Bundespolizei, der Bundeswehr, des Zolls und der Justiz hatten die begehrte Zulassung erhalten. Herausragend war die wiederum hohe internationale Beteiligung von Ausbildern und Angehörigen von Einheiten aus Belgien, Frankreich, Großbritannien, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Tschechien und den USA. Das in deutscher und englischer Sprache Training diente der Vermittlung neuer und der Vertiefung bewährter Techniken in Einsatzlagen mit hoher Gefährdung. Im Mittelpunkt stand die Einbeziehung der dienstlichen Langwaffe als polizeiliches Einsatzmittel. Verletzung durch Messer und gefährliche Werkzeuge. Vortrag Prof. Dr. Rothschild. Die Bekämpfung bewaffneter Banden in den Favelas von Rio, Paul Henrique, Brasilien.


Verletzung durch Messer und gefährliche Werkzeuge. Vortrag Prof. Dr. Rothschild.

Verletzung durch Messer und gefährliche Werkzeuge. Vortrag Prof. Dr. Rothschild.

Die Bekämpfung bewaffneter Banden in den Favelas von Rio, Paul Henrique, Brasilien.

Die Bekämpfung bewaffneter Banden in den Favelas von Rio, Paul Henrique, Brasilien.


Ecko Niebergall, 1. Vorsitzender PiD: „Unser diesjähriges Training greift konzeptionell zentrale Themen des gestrigen Konferenztages auf. Wir müssen terroristische Szenarien à la Mumbai, Madrid und London in Deutschland und in Zentraleuropa genau analysieren, denn es ist damit zu rechnen, dass zum Waffeneinsatz entschlossene Straftäter im Umgang mit Pistole, MP und Handgranaten geschult sind und diese zur Verfolgung menschenverachtender Ziele eingesetzt werden. Das heutige Training ist daher ein Angebot, mit extremen Situationen professionell und erfolgsorientiert umzugehen. Wir wollen dem Polizeibeamten bewährte und auch neue Handlungs- und Verhaltensempfehlungen zeigen, um Überraschungen im Einsatz zu vermeiden und um eine sachgerechte Gefahrenabwehr zu gewährleisten. Zentral ist wie immer unser Netzwerk-Gedanke: Das Training dient auch dem besseren gegenseitigen Kennenlernen deutscher Polizeitrainer und dem Erfahrungsaustausch mit den internationalen Kolleginnen und Kollegen. Wichtigste Handlungsregel bei allen Übungen des Trainings: Einhaltung der Sicherheitsregeln und das Verhindern jeglicher Unfälle!“

Das erfahrene PiD-Trainer- und Organisationsteam konnte sich bei Vorbereitung, Durchführung und Auswertung des Trainings auch auf Beratung und Expertise von Fachleuten stützen, die professionellen Erfahrungshintergrund aus früherer Tätigkeit bei der Polizei oder den Streitkräften beisteuerten. Auch Bernd „Poko“ Pokojewski, PiD-Mediensprecher und John T. Meyer, TEAM ONE-Network, standen als Ausbilder und Ratgeber zur Verfügung und konnten ihre wertvollen operativen Erfahrungen einbringen. Die Halle 7A bot mit einer ebenen Fläche von fast 8.900 m², mit hervorragenden Licht- und Belüftungsverhältnissen und einer für die Ausbildung nutzbaren Unterkellerung mit Gängen und Funktionsräumen exzellente Trainingsmöglichkeiten. Diese optimale Infrastruktur wurde den hohen Anforderungen der Ausbildung an den vier Stationen bestens gerecht. Der ganztägige Ablauf folgte einer logischen Sequenz rotierender Stationen, die verschiedene taktische Szenarien abdeckten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wurden in vier Gruppen eingeteilt und innerhalb dieser Struktur wurde dann in wechselnden Zweier- und Viererteams, aber zum Teil auch in Teams von bis zu acht Beamten geübt. Es wurde sichtbar, dass in der täglichen Einsatzpraxis aufgrund wechselnder Lagen die Notwendigkeit eintreten kann, Vollzugsbeamte verschiedenster Dienststellen und Behörden auch unter Zeitdruck schnell mit dem Ziel zusammenzufassen, eine entschlossen und gemeinsam handelnde Gruppe zu bilden. Nur im Team können außergewöhnliche taktische Herausforderungen kompetent und zügig gemeistert werden! Hohe Einsatzroutine, professioneller Hintergrund, vorbildliche Kollegialität und gegenseitiger Respekt aller Beteiligten aus neun Staaten schufen eine erstklassige Atmosphäre, die Voraussetzung für einen mustergültigen Trainingsverlauf war. Jedermann zeigte hohes und freundliches Verständnis für die wichtigen Sicherheits-Prozeduren, und so war gleich am Anfang eine gute Basis für die ersten Gespräche geschaffen. Ecko Niebergall erläuterte danach vor der Verteilung der 96 Teilnehmer/-innen auf vier Stationen die zentrale Trainingsidee im großen Rahmen: professioneller Umgang mit der dienstlichen Langwaffe im Vollzugsdienst in besonderen Lagen! Die im zukünftigen polizeilichen Inventar befindliche Langwaffe sollte in Anbetracht aktueller terroristischer und/oder hoch krimineller Gefährdungslagen stärker ins Handlungsspektrum des einzelnen Beamten gerückt werden. Der Einsatz der Langwaffe bedeutet in extremen Situationen das Zurückgewinnen der Initiative durch ein höheres Wirkungspotential, was in idealer Weise zum raschen stabilisieren der Lage führen sollte.


Das Sturmgewehr…

Das Sturmgewehr…

…im polizeilichen Einsatz.

…im polizeilichen Einsatz.


Station 1: Vorgehen gegen bewaffnete Kleingruppen
Das entsetzliche Massaker von Mumbai hat gezeigt, dass die zivile und unbewaffnete Bevölkerung zur Zielscheibe von Verbrechern werden kann, die für ihre terroristischen Absichten hemmungslos von vollautomatischen Schusswaffen, wie dem Kalashnikov AK 47 im Kaliber 7,62mmx39, Gebrauch machen. Die brasilianische Polizei hat im Schusswechsel mit schwer bewaffneten Drogenbanden und Street Gangs umfassende Erfahrungen, die sich in der Gefahrenabwehr und damit für den Bevölkerungsschutz bewährt haben. Paolo Henrique, Kommandeur der BOPE aus Rio de Janeiro, (= Batalhão de Operações Policiais Especiais- Bataillon für spezielle Polizeioperationen), stellte sein Wissen und seine Führungstechniken zur Verfügung: bewährt haben sich Gruppengrößen von sechs bis acht Mann, alle ausgerüstet mit einer .223er Waffe, in Nürnberg geübt mit Trainingsgewehren des Typs Colt M4. Den Teilnehmern wurde gezeigt, wie man sich in einer Hochrisikosituation taktisch richtig bewegt, wie man eine Sechser- bis Achter-Gruppe arbeitsteilig organisiert, wie man umsichtig in alle Richtungen sichert, und wie man, wenn die Notwendigkeit dafür eintritt, den erforderlichen Schusswechsel führt und übersteht. Klare Rollenverteilung, Übersicht des taktischen Führers, Führung und Verständigung nach Zeichen, leichte und bewegliche Ausrüstung und der konsequente Umgang mit der Langwaffe sind der Schlüssel für den Erfolg der Gruppe. Wichtig: das M4 musste in allen Anschlagsarten beherrscht werden! Ausführlich geübt wurde der Anschlag in beiden Schultern, also sowohl mit links und rechts in der Schulter einzuziehendem Gewehr. Oberstleutnant Paolo Henrique und Olli Wittmann leiteten diese Station souverän, und zeigten, dass es möglich ist, Profis aus unterschiedlichen Dienststellen und Herkunftsländern auch in kurzer Zeit erfolgreiche Hinweise zum taktisch richtigen Vorgehen in Teams, unter Nutzung der dienstlichen Langwaffe, zu vermitteln.

Station 2: Zugriff auf Täter mit Sprengmitteln
Im Mittelpunkt dieser Station, die durch Ralf Schmidt geleitet und durch Spezialisten der Bundespolizei unterstützt wurde, stand das Erkennen der besonderen Gefahren, die von Tätern ausgehen, welche mit Kampfmitteln wie Handgranaten drohen oder diese gar einsetzen. Ziel war es auch hier, im Gruppenrahmen arbeitsteilig und taktisch richtig gegliedert vorzugehen, die Gefahrenlage „Handgranate“ zu erkennen, einzuordnen und durch besondere Techniken zu sichern. Wichtig: die Handgranate ist und bleibt ein rein militärisches Kampfmittel und hat im polizeilichen Inventar nichts zu suchen! Dennoch müssen auch Polizeibeamte im normalen Vollzugsdienst leider damit rechnen, bei einem polizeilichen Gegenüber auf solche Mittel zu stoßen. Es ist daher richtig und notwendig, die hohe Gefahrenlage taktisch einzuordnen und Maßnahmen der Sicherstellung und Gefahrenabwehr zu kennen und einzuüben. Vermittelt wurde an dieser Station daher das Grundwissen zur prinzipiellen Funktionsweise einer Handgranate, besonders die Rolle des Sicherungshebels und des Sicherungssplints. Gezeigt und geübt wurden manuelle und mechanische Techniken zur sicheren Fixierung eines solchen Kampfmittels. Auf die sofort folgende Zuständigkeit der Feuerwerker, der EOD-Spezialisten bzw. der Kampfmittelräumdienste wurde seitens der Ausbilder eingehend hingewiesen.


Eine Antwort auf aktuelle Bedrohungen?

Eine Antwort auf aktuelle Bedrohungen?


Station 3: Koordiniertes Vorgehen mit Lang- und Kurzwaffe
Die Polizeiausbilder Gary Monreal, Paul Wassill und Bill Sandmann unter Leitung von John T. Meyer bestätigten wieder einmal die langjährige, nachhaltige und erfolgreiche Kooperation zwischen PiD und Team One. In mehreren Untergruppen wurde im Wechsel geübt, die Langwaffe taktisch richtig zu führen, bei Bedarf von der Lang- auf die Kurzwaffe zu wechseln (sog. „Transition“) und sich in eng verwinkelten Räumen alleine oder im Zweier-Team taktisch erfolgreich zu bewegen. Hinzu traten Nahkampftechniken und immer wieder der Einsatz der taktischen Taschenlampe, z.B. Surefire oder Streamlight, auch und gerade am Tage! Bewährt haben sich an dieser Station wiederum die „Red Man“-Schutzanzüge, die ein realistisches, d.h. körperlich forderndes, aber unfallfreies Üben der Verteidigungs- und Festnahmetechniken zuließen.

Station 4: Das Sturmgewehr im polizeilichen Einsatz

Zugriff auf einen mit einer Handgranate bewaffneten Täter.

Zugriff auf einen mit einer Handgranate bewaffneten Täter.

Ein internationales SIG-Sauerteam, unterstützt durch PiDEinsatztrainer Luke Fall, mit Erfahrungshintergrund in militärischen Spezialeinheiten, erläuterte den effektiven Einsatz und die sichere Handhabung der .223er Langwaffe, hier von Versionen der SIG-Spitzenproduktreihe 550. Erklärt, gezeigt und geübt wurden verschiedene Anschlagsarten, Nachladetechniken und Techniken zur Beseitigung von Störungen. Debattiert wurde die Frage, ob in heutigen Hochrisiko-Szenarien die Patrone 9mmx19 in der polizeilichen MP 5 noch adäquat ist oder ob sie im Zuge von Modernisierungs- und Neuausrüstungsentschei dungen der leistungsfähigeren .223 Remington weichen sollte. Das Kaliber 9mmx19 ist mit seinen hochmodernen aktuellen Laborierungen, z.B. der MEN Quick Defense, bedrohungsgerecht und zur Gefahrenabwehr geeignet. Es ist und bleibt aber ein reines Pistolenkaliber.


Gruppenfoto Ausbilder und Teilnehmer EPTK Trainings 2011

Gruppenfoto Ausbilder und Teilnehmer EPTK Trainings 2011


Gesamtauswertung
Das Leitziel des Trainingstages war der sichere und effektive Umgang mit Langwaffen und die Kenntnis richtiger Taktiken im Team. Darüber hinaus aber auch die Einschätzung von besonderen Gefahren durch Täter, die ihrerseits Langwaffen, z.T. militärische Waffen und Handgranaten bei sich führen. Diese Ziele wurden erreicht, was durch eine stimmige, auf die Trainingsziele ausgerichtete Übungskonzeption an jeder der vier verschiedenen Stationen möglich wurde. Am späten Nachmittag war in Nürnberg nach fast acht Stunden ein forderndes, erkenntnisreiches Trainingsseminar mit beeindruckendem Lernerfolg ohne Zwischenfall beendet. Ecko Niebergall dankte allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern, besonders aber den Ausbildern und Beratern an den vier Stationen, die eine exzellente Leistung geboten hatten. 

Gerhard Bahr (57), Diplom-Kaufmann, Diplom-Politologe, Berufssoldat der Bundeswehr und tätig an einer Einrichtung des Bundes in Berlin, 37 Dienstjahre, darunter mehrjährige Tätigkeiten bei der NATO in Brüssel, Brunssum, Rom und im früheren Jugoslawien.

EPTK 2010

Bericht über die EPTK 2010 in »Öffentliche Sicherheit«, dem Magazin des IM Österreich:

Besserer Schutz

Bei der 5. Europäischen Polizeitrainer-Fachkonferenz in Nürnberg ist die Verbesserung des Schutzes der Polizeibeamten im Vordergrund gestanden.

PiD EPTK 2010

PiD EPTK 2010

»In den letzten zehn Jahren hat sich in Deutschland die Anzahl der Übergriffe auf Polizeibeamte auf über 6400 verdoppelt«, führte der Leitende Polizeidirektor Gerhard Danzl in seinem Grußwort an die 250 Teilnehmer an der am 11. März 2010 nunmehr zum 5. Mal abgehaltenen Polizeitrainer-Fachkonferenz aus. »Das entspricht 17 Übergriffen pro Tag. Der Schutz der Beamten muss absoluten Vorrang haben.«

Dieser Schutz beschränkt sich längst nicht mehr nur auf die Bewaffnung. Funktionelle Bekleidung, Schutzwesten, Taschenlampen, Rettungswerkzeug, gehören genau so dazu wie Handschuhe. »Die Hand ist der ungeschützteste, aber auch gefährdetste Körperteil; Handschuhe gehören zu den wichtigsten Ausrüstungsgegenständen«, betonte Danzl im Hinblick auf körperliche Kontakte mit Personen mit ansteckenden Krankheiten (Aids, Hepatitis), aber auch, dass Beamte bei Durchsuchungen unvermittelt auf Rasierklingen, Nadeln oder Einwegspritzen stoßen, oder aber Angriffe mit Messern abwehren müssen.

 

Was die Durchführung von Angriffen durch militärisch ausgerichtete Kleingruppen betrifft, war Mumbai eine Art Blaupause, ein Masterplan
Bernd »Poko« Pokojewski, PiD

Auf Ausrüstungsgegenstände war demgemäß auch das Angebot der insgesamt 52 Aussteller ausgerichtet, die im Foyer des Veranstaltungssaales ihre Produkte präsentiert haben. Wie bisher, wurde die Veranstaltung im CNN Ost der Messe Nürnberg abgehalten und, ebenfalls wie bisher, am Vortag vor der Eröffnung der IWA 2010. Zeitgleich hat auch die Fachkonferenz »Waffen- und Gerätewesen« der Deutschen Hochschule der Polizei, Münster, stattgefunden.

Die im Rahmen der Konferenz gehaltenen Referate haben sich inhaltlich ebenfalls auf den Schutz der Polizeibeamten, die Weitergabe von Erfahrungen oder auch darauf bezogen, was möglicherweise auch hierzulande geschehen könnte. So hat Bernd Pokojewski, durch zahlreiches Fotomaterial unterstützt, minutiös den Ablauf der Ereignisse beim Terroranschlag in Mumbay dargestellt, der sich, beginnend am 26.11.2008 um 21.30 Uhr, über eine Zeitspanne von 60 Stunden erstreckt hat und 180 Tote sowie über 300 Verletzte gefordert hat. Ziel der von zehn Tätern durchgeführten Operation wären 5000 Tote gewesen. »Was die Durchführung von Angriffen durch militärisch ausgerichtete Kleingruppen betrifft, war Mumbai eine Art Blaupause, ein Masterplan«, führte »Poko« aus. »Wenngleich derartige Angriffe in Europa derzeit wenig wahrscheinlich sind, sollten Stäbe und Spezialeinheiten auch darauf vorbereitet sein«.

Steve Johnson berichtete über einen Feuerkampf in Oakland, Kalifornien, der sich am 21.3.2009 aus einer routinemäßigen Fahrzeuganhaltung ergeben hat und letztlich den Tod von vier Polizeibeamten sowie die Schussverletzung eines weiteren zur Folge hatte. Ein Schwerkrimineller, der auf Bewährung entlassen worden war, aber zwischenzeitig wiederum Straftaten begangen hatte, fühlte sich durch die Kontrolle ertappt und erschoss die beiden ihn anhaltenden Polizeibeamten sowie zwei weitere, als sie die Wohnung durchsuchten, in die er sich zurückgezogen und dort in einem Kasten versteckt hatte. Das Geschehen wurde analysiert. Durch koordinierte Leitung des Einsatzes und der Weitergabe von Informationen, mehr Bedacht auf Eigensicherung und Hinzuziehung von Spezialkräften hätte die Amtshandlung wohl einen weniger schwerwiegenden Verlauf genommen. Der Täter wurde letztlich selbst erschossen. An der Beerdigung der Beamten am 27.3. hatten 21.000 Personen teilgenommen.

»Finger weg, sonst Finger weg« war die kurz gefasste Quintessenz des Referates von Michael Bandel, einem Entschärfungsspezialisten. Sprengstoffe werden, was den Polizeibereich betrifft, bei einschlägigen Bastlern gefunden (meist nach Unfällen), bei Attentätern, oder sie werden als Mittel zum Suizid verwendet. Wichtig ist, Spezialkräfte anzufordern und bis dahin die Finger davon zu lassen. Im Räumen, wo sich ein Unfall oder Suizid mit Sprengstoff ereignet hat, kann davon ausgegangen werden, dass sich dort noch nicht detonierter Sprengstoff befindet. Sogar auf der Kleidung oder in den Haaren eines Opfers kann sich Sprengstoff, vornehmlich bei Selbstlaboraten, befinden, der noch nicht umgesetzt hat. Bei aufgefundenem Sprengstoff ist die Transport-, Lagerungs- und Haftungsproblematik zu bedenken.

Womit allenfalls zu rechnen ist, hat Bandel an Hand eines Falles geschildert, der sich am 6.3.2003 in Polen ereignet hat. Verbrecher, die ein Jahr zuvor Geldtransporte überfallen hatten, hatten sich in einem Haus verschanzt, das mit projektilbildenden Minen (Richtminen) abgesichert war, hatten mit Schutzmasken gegen Angriffe mit Tränengas vorgesorgt, besaßen schusssichere Westen und Handgranaten.

Zum Schutz von Geiseln bei Drohung mit dem Einsatz von Handgranaten wurde das »Bat Scape« entwickelt, eine als Umhang gestaltete, 40 kg schwere Schutzdecke, mit der sich ein Beamter im gegebenen Zeitpunkt über die Geisel wirft, sie zu Boden reißt und abdeckt.

Wie rasch in besonders gesicherte Gebäude eingedrungen werden kann und worauf im Vorfeld geachtet werden muss, hat Cpt. Gabor Bari aus Ungarn geschildert. Gerade in Fällen von Geldwäsche oder großangelegten Betrügereien kommt es darauf an, die Rechner beim Einschreiten noch in Betrieb vorzufinden. Die Täter sichern ihre Häuser oder Wohnungen aber entsprechend ab, mit Bewegungsmeldern, Druckmeldern oder Infrarotkameras. Zudem sieht man einer Sicherheitstür von außen nicht unbedingt an, dass es sich um eine Sicherheitstür handelt. Entsprechende Aufklärung im Vorfeld ist daher wichtig. Dem »Door Raider« widersteht aber auch eine solche Tür nicht.

Ganzkörper-Schutzanzüge, die gegen biologische und chemische Gefahren schützen, schließen den Träger hermetisch von der Außenluft ab, können aber unter Einsatzbedingungen nur kurze Zeit, etwa eine halbe Stunde, getragen werden, weil die Hitzeentwicklung innerhalb des Anzugs zu groß wird. Wasser perlt von diesen Anzügen ab. Es wurde nun, wie Martin S. LaBrusciano, USA, berichtete, ein Material entwickelt, das zwar nicht ganz so gasdicht ist, aber mit Wasser benetzt werden kann. Dadurch kann der Anzug von außen gekühlt und eine Wärmeabfuhr erreicht werden, sodass ein solcher Anzug – der für »First Responder« gedacht ist – durch acht Stunden getragen werden kann.

»Irgendjemand filmt bei einem Einsatz ohnehin immer mit«, stellte Chandler Garret von Taser International bei der Vorstellung des Axon-Videosystems fest. Es handelt sich dabei um eine vom Polizeibeamten am Ohr getragene Minikamera, die, mit einem an der Brust oder am Gürtel getragenen PDA, in Bild und Ton Vorgänge aus Sicht des Beamten aufzeichnet. Die Aufnahmen sind gegen Manipulationen gesichert und können, allenfalls tendenziell aus dem Zusammenhang gerissenen, Videoaufnahmen von anderer Seite entgegengestellt werden. Acht Stunden ununterbrochene Laufzeit können abgespeichert werden. Das System ist derzeit in Großbritannien in Erprobung.

Ein ballistisches Schild, das also auch Schutz gegen Geschosse aus Feuerwaffen bietet, und wie es eingesetzt werden kann, wurde von Alfred J. Baker, USA, vorgestellt. Über die Mission der kanadischen Zivilpolizei (CIVPOL) in Afghanistan hat Paul Wassill berichtet.

Sechs der insgesamt acht Vorträge wurden in englischer Sprache gehalten, lediglich zwei in Deutsch. Simultan wurde in die jeweils andere Sprache übersetzt.

Wie bisher, war der zweite Tag der Konferenz dem praktischen Training gewidmet, mit Themen wie dem Einsatz des ballistischen Schilds im Streifendienst oder dem Einsatz von Laser-Licht-Modulen. Die zur Verfügung gestandenen 80 Plätze waren nach erfolgter Ausschreibung innerhalb von 14 Tagen ausgebucht gewesen.

Die nächste Fachkonferenz wird am 10. und 11.3.2011 stattfinden.

Kurt Hickisch

EPTK 2009

Am ersten Konferenztag konnte der Schirmherr der Veranstaltung, Herr LPD Danzl, Leiter der Bereitschaftspolizei Nürnberg, mehr als 300 Konferenzteilnehmer aus10 Nationen willkommen heißen. Auch die Zahl der Tischaussteller im Foyer des Kongresszentrums Ost der Messe Nürnberg war mit 42 und einem ausländischen Anteil von 40 Prozent beachtlich. Am gleichen Tag nahmen an der Tagung der Deutschen Hochschule der Polizei 130 Fachleute teil. Beide Personenkreise konnten in den Pausen die neuesten Entwicklungen in Sachen Technik und Ausrüstung begutachten und mit den Ausstellern diskutieren.

Natürlich hatte die Amoklage des Vortages in Winnenden einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Der 1. Vorsitzende des Polizeitrainer in Deutschland e. V., Eckhard (Ecko) Niebergall ging in seiner Begrüßung auf dieses Ereignis ein und bat die Teilnehmer, in einer Gedenkminute der Opfer zu gedenken.

Ralf Schmidt begann den inhaltlichen Teil mit einem Fachvortrag über »Gelernte Lektionen«. Er wies an Hand mehrerer Fälle darauf hin, dass das Thema „Hinterhalt“ für europäische Polizeibeamte durchaus von Bedeutung ist. Ob daraus intensive taktische Konsequenzen zu ziehen sind, werden die zukünftigen Entwicklungen zeigen.

 

Beiträge der Referenten aus Deutschland, Großbritannien, USA, der Schweiz und Frankreich:

  • »Die ›spontane Geiselnahme‹ – Unvorbereitet in eine ›no-win‹ Situation (Bernd Pokojewski, Deutschland)
  • »Das Stockwell Shooting« Gelernte Lektion auf Grund einer tragischen Verwechslung mit tödlichen Folgen (Mike McBride, Großbritannien)
  • »Vorbereitung auf außerdienstliche Einsätze« (John T. Meyer, Team One, USA)
  • »Entscheidungsprozess in Extremsituationen« (Steve Johnson, Präsident der International Association of Firearms Instructors, USA)
  • »Schneller Gebäudezugang für Streifenteams« (Ty Weaver, Blackhawk, USA)
  • »Der Taser – Entwicklungen und Einsatzerfahrungen in der Schweiz« (Dr. Martin Lory, Wissenschaftlicher Dienst der Stadtpoliziei Zürich, Schweiz)
  • »Verwendung weniger-als-tödlich wirkender Einsatzmittel in Frankreich« (Harald Wilmin, Stellvertretender Leiter der National Police Schule der Bereitschaftspolizei Frankreich)

 

Für den Trainingstag (13. März) der Europäischen Polizeitrainer Fachkonferenz wurden 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen. Das Leitthema, »Schneller Gebäudezugang für Streifenbeamte« bekommt eine immer größere Bedeutung. Deshalb war dieser Konferenzteil bereits zwei Wochen nach der Ausschreibung ausgebucht. Auf vier Stationen wurden unter Leitung des PiD-Teams und  mit den Gastreferenten praktisch trainiert:

  • Verwendung manueller Öffnungswerkzeuge und –techniken bei akuten Gefährdungssituationen
  • Schusswaffeneinsatz bei ungünstigen Lichtverhältnissen
  • Kontrolltechnik und -taktik bei körperlichen Angriffen
  • Verwendung weniger-als-tödlich wirkender Einsatzmittel

In der gemeinsamen Abschlussrunde bedankte sich der Erste Vorsitzende des Polizeitrainer in Deutschland e. V., Eckhard (Ecko) Niebergall, für den professionellen und engagierten Einsatz der Referenten und des PiD-Teams, die ein verletzungsfreies und hochinteressantes Training garantierten.

Für das PiD-Team steht schon heute fest: Wir sehen uns wieder – am 11./12. März 2010 in Nürnberg!

EPTK 2008

Bereits zum dritten Mal trafen sich Fachkundige in Eigensicherungsfragen aus zahlreichen Ländern am Vortag der IWA zu dieser Veranstaltung des Polizeitrainer in Deutschland e.V. im Kongresscenter Ost.
In diesem Jahr wurde neben den Fachbeiträgen am ersten Tag ein praktisches Training unter der Überschrift »Handlungskompetenz in einer Extremsituation« angeboten.  Die erneut hervorragende Zusammenarbeit mit dem Profiteam der Nürnberg Messe im Vorfeld zeigte ein beeindruckendes Ergebnis:

320 Teilnehmer am Konferenztag
90 Männer und Frauen aus Sicherheitsbehörden nahmen am praktischen Training des Folgetages teil
46 Fachaussteller präsentierten im Galeriebereich des Konferenzraumes ihre neuesten Produkte

In seinem Grußwort unterstrich Leitender Polizeidirektor  Danzel, Bereitschaftspolizei Nürnberg, die Bedeutung  der EIGENSICHERUNG  im Blickwinkel ständig steigender Angriffe auf Polizeibeamte. Der erste Vorsitzende des PiD »Ecko« Niebergall nahm diesen Gedanken auf und betonte den Zusammenhang zu den nachfolgenden Vorträgen und dem praktischen Training des darauffolgenden Tages.
Vor dem ersten Vortrag ist es schon fast Tradition, auf ein herausragendes, emotional packendes Ereignis der letzten Jahre einzugehen. Dies tat Ralf Schmidt vom PiD Team mit seinem Kurzreferat. Er schilderte die Umstände einer Schießerei vor 10 Jahren in Frankfurt am Main, bei der schließlich vier Streifenbeamte getroffen am Boden lagen. Ein Terrorist nordafrikanischer Herkunft hatte bei einer nächtlichen Kfz.-Kontrolle ohne Vorwarnung das Feuer eröffnet.
Hiernach eröffnete Bernd Pokojewski die Vorträge mit einem offenkundig wenig beachteten Feld der Eigensicherung, der »Verfolgung zu Fuß«. Er hob besonders hervor, dass das ungewisse Finale einer aufreibenden, kräftezehrenden Verfolgung sehr wohl zu den risikoreichen Ereignissen an der »Verbrechensfront« gehört.
Geradezu folgerichtig trat danach  Dr. Richard T. Tovar  mit seinem Vortrag »Qualifizierte Erste Hilfe im Einsatz« ins Rampenlicht. Eine bedeutende Erkenntnis hierzu lautet, dass sich jeder Polizeibeamte im Einsatz darüber im klaren sein muss, dass ER/SIE  gefragt sind,  sehr schnell einfache, aber wirksame erste Hilfe leisten zu müssen. Es genügt nicht, wichtige psychologische Unterstützung zu leisten und auf Rettungskräfte zu warten!
Rudolf Pföhs vom Bundesinnenministerium Österreich verdeutlichte in seinem Vortrag »Polizeiausbildung – zum Glück gezwungen?«,  dass es notwendig ist mit den Entwicklungen der polizeilichen Realität Schritt zu halten. Geschieht dies nicht, kann es zu gerichtlichen Urteilen kommen, welche den Polizeibehörden veraltete und nicht adäquate Aus- und Fortbildung bescheinigen.
Steve Johnson, Präsident der Internationalen Assoziation der Schießausbilder (IALEFI) machte aus  amerikanischen Sicht deutlich, dass im Bereich der Schießaus- und Fortbildung nur mit weiterer Annäherung an die Realität des Feuerkampfes die Überlebenschance auf der Straße deutlich verbessert werden können.

1. »Weniger-als-tödlich wirkende Einsatzmittel gegen gewalttätige Personengruppen« (Frau Professor Dr. Bir)

Dieser Vortrag beschäftigen sich aus wissenschaftlicher Sicht, mit dem immer fortwährenden Konflikt, der notwendigen Wirksamkeit von weniger als letalen Distanzwaffen auf der einen Seite und dem Risiko, in Einzelfällen schwere Verletzungen oder den Tod der betroffenen Personen zu verursachen.[/accordion_section]

2. »TASER – Distanz-Elektro-Impulsgeräte und ihre Wirkung auf den menschlichen Körper« (Mark W. Kroll, Ph.)

Hier wurden die Wirkungsweise des TASER und Reaktionen des menschlichen Organismus eindrucksvoll erläutert.

 

Am zweiten Tag fanden sich in einer »zweckentfremdeten«, für das praktische Training eingerichteten Messehalle 90 Teilnehmer und zusätzlich  ein starkes PiD Team ein. Sicherheit war wie immer d a s  Thema zu Beginn der Einweisung. Die erfahrenen PiD  Trainer »Ecko« Niebergall und »Olli« Wittmann erläuterten zunächst die gedachte Agriffssituation auf einen einzelnen Polizeibeamten:

Ein Angriff mit einem Messer auf kurze Distanz und die Versorgung eines schwerverletzten Kollegen. Nach dieser Demonstration ging es dann für jeweils 30 Teilnehmer im ständigen Wechsel auf die Stationen:

  • Abwehr von Hieb- und Stichwaffen  im Nachbereich
  • Einsatz der Schusswaffe auf kurze Distanz
  • qualifizierte Erste Hilfe im Einsatz

Ohne Pause folgte dann gegen 13.00 h – wie geplant – das abschließenden Teilszenario. Hier zeigten  die Teilnehmer unter Trainingsstress, was sie sich an den Stationen am Vormittag angeeignet hatten. Kurz vor 14.00 h  war der Trainingstag zu Ende.
Die konsequente Beachtung der Sicherheitsregeln bei diesem  interaktiven Training hatte sich ausgezahlt, niemand wurde verletzt. Die beiden PiD Vorsitzenden und Trainer E. Niebergall und O. Wittmann fassten die Erkenntnisse des Trainingstages zusammen. Unter starkem Beifall der Teilnehmer ging ein  wertvoller Trainingstag zu Ende.

B. P.