Am ersten Konferenztag konnte der Schirmherr der Veranstaltung, Herr LPD Danzl, Leiter der Bereitschaftspolizei Nürnberg, mehr als 300 Konferenzteilnehmer aus10 Nationen willkommen heißen. Auch die Zahl der Tischaussteller im Foyer des Kongresszentrums Ost der Messe Nürnberg war mit 42 und einem ausländischen Anteil von 40 Prozent beachtlich. Am gleichen Tag nahmen an der Tagung der Deutschen Hochschule der Polizei 130 Fachleute teil. Beide Personenkreise konnten in den Pausen die neuesten Entwicklungen in Sachen Technik und Ausrüstung begutachten und mit den Ausstellern diskutieren.
Natürlich hatte die Amoklage des Vortages in Winnenden einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Der 1. Vorsitzende des Polizeitrainer in Deutschland e. V., Eckhard (Ecko) Niebergall ging in seiner Begrüßung auf dieses Ereignis ein und bat die Teilnehmer, in einer Gedenkminute der Opfer zu gedenken.
Ralf Schmidt begann den inhaltlichen Teil mit einem Fachvortrag über „Gelernte Lektionen“. Er wies an Hand mehrerer Fälle darauf hin, dass das Thema „Hinterhalt“ für europäische Polizeibeamte durchaus von Bedeutung ist. Ob daraus intensive taktische Konsequenzen zu ziehen sind, werden die zukünftigen Entwicklungen zeigen.
Im Anschluss folgten die Beiträge der Referenten aus Deutschland, Großbritannien, USA, der Schweiz und Frankreich:
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•„Die „spontane Geiselnahme“ - Unvorbereitet in eine „no-win“
Situation (Bernd Pokojewski, Deutschland)
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•„Das Stockwell Shooting“ Gelernte Lektion auf Grund einer tragischen Verwechslung mit tödlichen Folgen (Mike McBride, Großbritannien)
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•„Vorbereitung auf außerdienstliche Einsätze“ (John T. Meyer, Team One, USA)
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•„Entscheidungsprozess in Extremsituationen“(Steve Johnson, Präsident der International Association of Firearms Instructors, USA)
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•„Schneller Gebäudezugang für Streifenteams“ (Ty Weaver, Blackhawk, USA)
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•„Der Taser – Entwicklungen und Einsatzerfahrungen in der Schweiz (Dr. Martin Lory, Wissenschaftlicher Dienst der Stadtpoliziei Zürich, Schweiz)
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•„Verwendung weniger-als-tödlich wirkender Einsatzmittel in Frankreich (Harald Wilmin, Stellvertretender Leiter der National Police Schule der Bereitschaftspolizei Frankreich)
Für den Trainingstag (13. März) der Europäischen Polizeitrainer Fachkonferenz wurden 85 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zugelassen. Das Leitthema, „Schneller Gebäudezugang für Streifenbeamte“ bekommt eine immer größere Bedeutung. Deshalb war dieser Konferenzteil bereits zwei Wochen nach der Ausschreibung ausgebucht. Auf vier Stationen wurden unter Leitung des PiD-Teams und mit den Gastreferenten
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•Die Verwendung manueller Öffnungswerkzeuge und –techniken bei akuten Gefährdungssituationen
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•Der Schusswaffeneinsatz bei ungünstigen Lichtverhältnissen
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•Kontrolltechnik und -taktik bei körperlichen Angriffen
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•Die Verwendung weniger-als-tödlich wirkender Einsatzmittel
praktisch trainiert.
In der gemeinsamen Abschlussrunde bedankte sich der Erste Vorsitzende des Polizeitrainer in Deutschland e. V. , Eckhard (Ecko) Niebergall, für den professionellen und engagierten Einsatz der Referenten und des PiD-Teams, die ein verletzungsfreies und hochinteressantes Training garantierten.
Für das PiD-Team steht schon heute fest:
Wir sehen uns wieder – am 11. / 12. März 2010 in Nürnberg

